Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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Frauenzimmern; aber ſehen Sie, wir ſind von Spio⸗ nen umgeben, und die Maske darf nicht von unſerm Geſichte fallen, bevor das Schwert gezogen wird. Wir bedurften alſo eines Mannes, in den wir ein unbe⸗ grenztes Vertrauen ſetzen können, um als eine Art Schildwache uns zu beſchützen, während wir uns berathen, und der Admiral hat Sie geſandt. Sie ſehen ein, wel⸗ ches Vertrauen man in Sie ſetzt. Nicht wahr.aber aber ich brauche das nicht erſt zu fragen.. ich ſehe es Ihnen an den Augen an, daß Sie bereits Er⸗ gebenheit gegen mich hegen und Ihre ganze Umſicht aufbieten werden, um Ihren Auftrag würdig zu erfüllen.

Wiljams war beinahe eben ſo verwundert über den Ernſt und die Beſtimmtheit, womit ſie ſich jetzt aus⸗ drückte, als er ſich vorher über den ſpielenden, beinahe leichtſinnigen Scherz gewundert hatte, welcher den Grund⸗ ton ihrer Natur zu bilden ſchien.

— Heute Abend muß ich mit einem Ausländer von großem Einſluß ſprechen. Ich erwarte ihn um elf Uhr. Wir wiſſen, daß alle ſeine Schritte überwacht werden, daß ſogar unſere eigene Dienerſchaft erkauft iſt. Nicht ohne Grund fürchten wir für ſeine Sicherheit, ja für ſein Leben. Wir wagen unſer Vertrauen keiner unter⸗ geordneten Perſon zu ſchenken. Ihr Auge verdüſtert ſich, Sie runzeln die Stirne... Ach, mein Herr! ich ſehe was Sie denken... aber vergeſſen Sie nicht, daß es ſich um das Schickſal der Staaten handelt. Unter ſol⸗ chen Umſtänden iſt kein Platz unbedeutend. Das Wich⸗

tigſte jedoch, mein Herr, iſt für Sie... daß ich will,

daß Sie mir gehorchen und dieſen Schlüſſel empfangen müſſen, um heute Abend um Elf die genannte Perſon durch ein Pförtchen einzulaſſen, das Sie in der Ecke gegenüber dem Arſenaldamm ſinden werden. Sie ver⸗ ſtehen mich. Die Loſung iſt Marie Antoinette, mit einer kurzen Pauſe zwiſchen den Namen, worauf er den Hut lüpft. Sehen Sie hier... Sie nehmen doch den Schluͤſſel an?