Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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Fünf Monato, ſprach er, ſonderbar. Was ich hier leſe, fuhr er nach einer Weile fort, iſt vollkommen daſſelbe, was mir heute Nacht im Traum vorſchwebte.

Im Traum fragte ich den Engel, was die fünf Monate bedeuten ſollten, und ich meinte, daß er die Poſaune erhebe und an ſeinen Mund ſetze.

Und er rief mir zu, daß ſie die Jahre der Vor⸗ mundſchaftsregierung bedeuten, die Jahre 92, 93, 94, 95 und 96.

Nach dieſer Zeit wird Apollyon auferſtehen, um ſich die Welt zu unterwerfen.

Aber ich träͤumte weiter, daß ich auf einem weißen Pferd ſitze und aus einer Gewitterwolke herab⸗ komme, und daß ich mit unüberwindlichen Waffen ſtreite; ich träumte, daß viele Könige mir folgten in den Kampf gegen das Ungeheuer und daß mein Wort wie ein zweiſchneidiges Schwert über die Welt ging.

Und ſiehe da, wenn ich die Bibel aufſchlage und leſe, was leſe ich?

Guſtav ſchlug einige Blätter im Buche um und las:

Und ich ſah den Himmel offen und ſiehe ein weißes Pferd, und der auf ihm ſaß, der hieß treu und wahrhaftig, und er richtet und ſtreitet mit Gerechtigkeit.

Und ſeine Augen ſind wie eine Feuerflamme und auf ſeinem Haupt ſitzen viele Kronen, und er hatte einen Namen geſchrieben, den Niemand kannte außer ihm ſelbſt.

Und ihm folgte das Heer, das im Himmel iſt, auf weißen Pferden, gekleidet in weißer und reiner Seide.

Und aus ſeinem Munde ging ein ſcharfes, zwei⸗ ſchneidiges Schwert, daß er damit die Heiden ſchlüge; und er wird ſie regieren mit eiſerner Ruthe, und er zertritt ſie in der grauſamen Kelter des allmächtigen Gottes.

Und er hat auf ſeinen Kleidern und an ſeinen Lenden einen Namen geſchrieben alſo: König über alle Könige, und Herr über alle Herren.