Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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Der Trabant. Zweiter Theil.

Vorwort.

Der Verfaſſer benützt dieſe Gelegenheit, um allen reſpektiven Zeitungsredactionen, die mit aufmunterndem Wohlwollen dieſe Arbeit angekündigt, ſeinen Dank ab⸗ zuſtatten.

Die Kritik beſchuldigt in unſern Tagen die ſchöne Literatur im Allgemeinen vieler Sünden. Die ſchöne Literatur könnte möglicher Weiſe die Kritik eben ſo vie⸗ ler zeihen. Beide haben zu allen Zeiten geſündigt, aber am meiſten vielleicht in unſern Tagen. Wollte man jedoch ſtreng und ernſt den allgemeinen Charakter der beiderſeitigen Sünden gegen die Geſetze der Aeſthetik und Moral prüfen, ſo dürfte das Urtheil zu Gunſten der ſchönen Literatur ausfallen, weil dieſe ihre Sünden ge⸗ wöhnlich aus angeborner Unvollkommenheit oder Schwach⸗ heit begeht, während dagegen die Kritik ſich häufig vor⸗ ſätzliche Sünden zu ſchulden kommen läßt, die von po⸗ litiſchen oder perſönlichen Antipathien veranlaßt werden.

Dem Verfaſſer kam daher die Aufnahme, die der Trabant gefunden, unerwartet, und ohne daß er es zu entſcheiden wagt, in wiefern die Urſache dazu in dem Zeitpunkt ſelbſt geſucht werden muß, um welchen das Creigniß ſich dreht, oder im Intereſſe für die hiſtori⸗ ſchen Perſonen, die darin auftreten, fuͤhlt er ſich zu derſelben Dankbarkeit verpflichtet.

Der Trabant. III. 1