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ten Regenten aus verſchiedenen Haͤuſern, und zweymal wurde Schweden von den Daͤnen unterjocht. Guſtav aus dem Hauſe Waſa, der die Daͤnen zum letztenmale voͤllig vertrieb, und die lutheriſche Lehre im ganzen Lande einſuͤhrte, wurde im Jahr 1523 zum Koͤnige er⸗ waͤhlt, und ſeine Nachkommen behaupteten den Thron, und fuͤhrten mit Daͤnemark, Polen und Rußland größtentheils gluͤckliche Kriege. Guſtav Adolph kam den Proteſtanten in Deutſchland zu Huͤlfe, wo er nach vielen Siegen in der Schlacht bey Luͤtzen ſein Leben einbuͤßte; und durch den unter ſeiner Tochter Chriſtina (die nachher die Krone niederlegte, und katholiſch wur⸗ de) geſchloſſenen Frieden ethielt Schweden auch ver⸗ ſchiedene Laͤnder in Deutſchland, welche aber in den anfangs gluͤcklichen, hernach aber hoͤchſt ungluͤcklichen Kriegen Koͤnig Carls XII. bis auf einen Theil von Vorpommern wleder verlohren gingen. Auch die von den vorigen Koͤnigen eroberten Laͤnder Liefland, Eſthe land und Ingermanland, nebſt einem Theile von Finn⸗ land mußten 1721 an Rußland abgetreten werden, und der ganze Staat gerieth in die aͤußerſte Noth. Daher ſchraͤnkte man nach Carls XII. Tode die Gewalt der Koͤnige ſehr ein, allein Guſtav III.(aus dem Hauſe Holſtein) erweiterte dieſelbe wieder, und bemuͤhte ſich mit gutem Erfolge den Flor des Landes neu zu beleben, und der Nation ihr voriges Anſehn zu verſchaffen; wurde aber in der beſten Bluͤthe ſeiner Jahre ermor⸗ det. Gegenwaͤrtig herrſcht ſein Sohn Guſtav IV.
Sohweden gehoͤ8rt in Abſicht ſeines politiſchen Verhaͤlt⸗


