Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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Das Volk, das ſich ſeinen Vergnügungen hingab, achtete auf nichts Anderes, und er fürchtete alſo nichts mehr für Worowitſch.—

Inzwiſchen wurde der Wagen ausgeſpannt und der Kutſcher blieb bei demſelben.

Döring miſchte ſich unter die Menge, um ſich nicht bloß über die Urſache des ungewöhnlichen Feſtes, ſon⸗ dern auch über das Eine und Andere, was ſeinen eige⸗ nen Reiſezweck betraf, zu erkundigen.

In Bezug auf das Erſtere war es nicht ſchwer, all' die Aufſchlüſſe zu erhalten, die er wünſchte. Jeder⸗ mann wußte ihm vollſtändige Auskunft darüber zu er⸗ theilen; aber in der letzteren Beziehung wollte er ſich nicht an den erſten Beſten wenden und er ging mehrere Mal unter der Menge umher. Dabei haftete ſeine Auf⸗ merkſamkeit auf einem Soldaten, der mit einem Officiers⸗ mantel auf dem Arm am Eingang des Parkes ſtand und dort Jemand erwartete.

Deerr Soldat trug gelbe Lederhoſen mit hohen Stulp⸗ ſtiefeln. Auf dem Kopfe hatte er einen dreiſpitzigen Hut, unter welchem gepuderte Locken aufgerollt lagen, die hinten in einen Zopf zuſammenliefen.

Der Mann ſtand unbeweglich wie eine Bildſäule 1ahnnn hatte den Blick unverwandt auf den Eingang geheftet.

Döring erkannte ihn ſogleich als einen Soldaten von Paul's holſteiniſcher Garde, dieſem Muſtercorps, womit der Großfürſt in Gatſchina experimentirte.

— Kannſt Du mir ſagen, Kamerad, redete Döring ihn an, ob der Großfürſt Paul hier iſt?

Ohne eine Miene zu verändern, wandte ſich der Mann gegen Döring.

— Iſt der Großfürſt, Dein Herr, hier? fragte Dö⸗ ring von Neuem.

Der Soldat antwortete bloß mit einem bejahenden Nicken. 4 — Iſt er droben im Schloß?