Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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jetzt ausgeſprochen, und Sie haben keine andere Wahl, als entweder mir anzugehören, oder vor meiner Leiden⸗ ſchaft und Rache zu Grunde zu gehen. Ueberlegen Sie, mein Fräulein.

Das habe ich bereits gethan, Herr Graf... ich bin entzückt...

Sie gehören mir an?

Täuſchen Sie ſich nicht, Graf. Ich bin ent⸗ zückt darüber, daß Sie mir ein Recht gegeben haben, zwiſchen Ihrem Haß und Ihrer Liebe zu wählen. Haſſen Sie mich, Herr Graf, haſſen Sie mich, ich bitte Sie darum.

Die Dame that wiederum einen Schritt, um ſich zu entfernen. Der Domino ſchien tief erſchüttert. Es trat eine kurze Pauſe ein.

Sie bitten mich um meinen Haß, fuhr der Do⸗ mino fort, während er ihr von Neuem den Weg vertrat. Sie ſollen nicht nöthig haben, mich darum zu bitten. Gleichwohl erſuche ich Sie noch einmal, die Sache et⸗ was ernſter zu überlegen. Vor allen Dingen wünſche ich, daß Sie ruhig und ohne alle Uebereilung einen Blick in meine Bruſt werfen und den ganzen Vulkan ermeſſen möchten, welcher darin brennt. Sie zittern! Bedenken Sie ſich, mein Fräulein! Wenn meine erſte Erklärung bereits Ihre Furcht wecken kann, was glau⸗ ben Sie wohl, daß mein Haß wird thun können? Ich erkläre Ihnen auch jetzt ganz einfach, daß ich nichts unterlaſſen werde, um Sie unter meinen Willen zu beugen.

Sie lieben mich, ſagen Sie, und Sie erklären mir einen Krieg auf Leben und Tod; das iſt unläug⸗ bar eine eigene Art, ſeine Liebe zu verſtehen zu geben.

Jeder hat ſeine eigene Art, zu Werke zu gehen, mein Fräulein. In dieſem Augenblick bin ich es, der zu Ihren Füßen liegt und um Ihre Gnade bettelt; ſtoßen Sie mich von ſich, ſo werde ich nicht ruhen, bis