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auch nur ſelten, weil viele ſich ihrer großen, d. h. natürlich gebauten Füße ſchämen. Die Weiber auf den Schampanen ſind über dieſes Vorurtheil hinaus,
und beinahe zu wenig beſorgt, ihre Geſtalt zu verbergen. Oft haben ſie keine
andere Bekleidung, als ein Paar zerriſſene Schifferhoſen, wozu höchſtens noch ein altes, die Bruſt bedeckendes Tuch kommt. Deſſen ungeachtet unter⸗ laſſen ſie nie, das Haar auf dem Kopfe in einen artigen Knoten zu knüpfen und mit ſilbernen Nadeln, mit natürlichen oder papiernen Blumen, mit Hahnfedern
und andern wohlfeilen Gegenſtänden dieſer Art zu ſchmücken. Bisweilen tragen
ſie Strohhüte, welche mit Blumen oder mit Band geziert ſind. Eine Frau in ſolchem Anputz, die, mit der Tabakspfeife im Munde und mit einem auf dem Rücken feſtgebundenen Kinde, am Ruder ſteht, iſt keine ſeltene Erſcheinung. Da Canton der Sammelplatz von Kaufleuten aus allen Theilen des Reichs i*ſt, ſo wird daſelbſt das Chineſiſche in vielen Mundarten geſprochen; überdem reden die dortigen Tataren, ob ſie ſchon in jeder andern Hinſicht den urſprüng⸗ lichen Einwohnern gleichen, eine ganz beſondere Sprache. Ich ſchränke hier meine Bemerkungen blos auf die chineſiſche im Ganzen ein. Dieſe Sprache hat mit keiner andern etwas gemein, und gehört zu den einfachſten und am we⸗ nigſten ausgebildeten. Sie beſteht blos aus einſylbigen Wörtern, die einen Stimm⸗ und einen einzigen vorangeſetzten Mitlaut haben. Obſchon den Mit⸗
lauten das B, D, R, X und 3 fehlen, ſo gibt es doch andern Theils einige uns
ganz fremde, deren Klang wir nur durch Zuſammenſetzung mehrer einigermaßen nachbilden können; daher es kommt, daß in chineſiſchen Wörtern, mit unſern Schriftzeichen geſchrieben, oft zwei bis drei hinter einander erſcheinen. Den Chineſen ſind zwei hinter einander unausſprechbar, und wo ſie dergleichen in ausländiſchen Wörtern finden, fügen ſie jedem einen immlaut bei. Solche einfache Wurzellaute haben ſie gegen vierhundert. vervielfältigen ſie durch eine Menge verſchiedener Betonungen, wodurch ſie verſchiedene Bedeu⸗ tungen erhalten; daher z. B. das Wort„Tſehu,“ je nachdem die Stimme er⸗ höht oder vertieft, kurz abgebrochen, etwas länger, oder geſangartig ausgedehnt wird, bald einen Hausvater, bald ein Schwein, eine Küche, einen Pfeiler und mehr andere Dinge bedeutet. Durch dieſe vielfache Betonung und durch die Aſpiration erhält die Sprache, nach der höchſten Berechnung, in Allem gegen achttauſend Wörter, welche, mit Hülfe der verſchiedenen Zuſammenſetzung und Stellung, hinreichen müſſen, die ſämmtlichen Begriffe von ſinnlichen und über⸗ ſinnlichen Gegenſtänden auszudrücken. Da die Wurzeln einſilbig ſind, ſo gibt es keinen Unterſchied der Redetheile, auch fällt alle eigentliche Biegung weg; daher der Ausdruck unbeſtimmt und dunkel iſt. Die mannichfaltigen Bedeu⸗ tungen der Wörter und die feinen Unterſchiede in der Ausſprache aufzufaſſen,
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