Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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VIII

in der erſten Ausgabe blos durchdie Budenplätze angedeutet war. Ferner iſt der Citadelle und der proteſtantiſchen Kirchen daſelbſt gedacht worden u. ſ. w. Außerdem habe ich jeden Band mit einem vollſtändigen Verzeichniſſe ſeines Inhalts ausgeſtattet.

Da viele meiner Leſer eine Erklärung der bei der Schifffahrt ge⸗ bräuchlichen Kunſtwörter, die ich beibehielt(weil ſie ſich weder durch andere erſetzen, noch in der Kürze umſchreiben laſſen), gewünſcht haben, ſo bin ich entſchloſſen, dieſelbe als Anhang dem letzten Bande beizufügen, worauf ich hiermit verweiſe.

Unter den öffentlichen Beurtheilungen meiner Reiſen, die mir zu

Geſicht gekommen ſind, befindet ſich eine in der Leipziger Literatur⸗Zei⸗ tung dieſes Jahres, deren Verfaſſer bezweifelt, ob ſie auch wirklich ge⸗ macht worden ſind, wie er durch den Ausdruckangebliche Reiſen und durch den Anfang des folgenden Satzes zu erkennen gibt:Indeſſen wenn auch die Reiſen nur auf dem Zimmer gemacht wären, dem Zweck, den der Titel angibt, genügen ſie trefflich, wenigſtens iſt der Vortrag ſo leben⸗ dig und das Ganze ſo nach der Natur geſchildert, daß keiner ohne Beleh⸗ rung und Unterhaltung es aus der Hand legen wird. Ich ſah mich daher genöthigt, die Gründe ſeines Zweifels, worunter der ganz ſonder⸗ bare obenan ſteht,weil er nicht bezeichnet finde, wer der Verfaſſer ſei, zu widerlegen und feierlich zu erklären, daß ich dieſe Reiſen wirklich und nicht blos auf dem Papiere gemacht habe, was ſchon jeder Leſer aus den ſpeziellen Angaben, genauen Beſchreibungen, und nach der Natur copirten Schilderungen erkennen wird, die auch der ſinnreichſte Kopf auf der Stu⸗ dierſtube nicht erfinden kann.

Dresden, im Septbr. 1823. Der Verfaſſer.

Vorwort zur dritten Auflage.

Bei dem wiederholten Abdruck meiner Reiſebeſchreibung bin ich bemüht geweſen, die Schreibart zu verbeſſern, und dem Inhalt ſowohl durch Berichtigungen als auch durch Abkürzungen und Zuſätze, wo ſie zweckmäßig ſchienen, eine größere Vollkommenheit zu geben. Die Thei⸗ lung des ganzen in Abſchnitte, mit darüber geſetztem Inhalt, wird das Werk beſonders für Schulen, in welchen man die Jugend daraus vorleſen läßt, noch brauchbarer machen. Ich ſchmeichle mir daher mit der Hoff⸗ nung, daß es in dieſer neuen Geſtalt den Beifall, der ihm bisher zu Theil geworden iſt, in nicht geringerem Grad erhalten werde.

Dresden, im Juli 1830. Der Verfaſſer.