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Weniger klar ſind indeß die Urſachen, warum in den Monaten Julius, Auguſt und September— wo die Sonne, auf ihrer Ruͤckkehr vom Wendekreiſe des Krebſes, zum zweiten Mal durch den Zenith der Inſel geht,— das Wetter von ſo ganz entgegengeſetzter Beſchaffenheit iſt, daß man dieſe Jahreszeit den Win⸗ ter nennt, obſchon die Hitze den hoͤchſten Grad erreicht. Kurz, es wechſeln dann, in unordentlicher Folge, die Suͤd⸗, Suͤdweſt⸗, Weſt⸗ und Nordweſtwinde, welche, da ſie uͤber das feſte Land von Amerika und zum Theil uͤber moraſtige ungeſunde Gegenden kommen, die hef⸗ tigſten Regenguͤſſe und Krankheit erzeugende Duͤnſte herbei fuͤhren; auch finden haͤufig Stuͤrme und Gewit⸗ ter, ja bisweilen Orkane und Erdbeben Statt.
Ich komme nun zu unſerer Fahrt nach Fort⸗Royal zuruͤck. Der Wind war heute ſehr oͤſtlich, daher das Schiff um die Landſpitzen oft laviren mußte, und nur langſam vorwaͤrts kam. Obſchon das Laviren beſtaͤn⸗ dig mit Unruhe und Stoͤrung verknuͤpft, und uͤberhaupt laͤſtig iſt, ſo hat es dennoch an einer Kuͤſte das Gute, daß man die Landſchaften bald in der Naͤhe bald in der Ferne, und von mancherlei Seiten zu ſehen be⸗ kommt. Ich ließ dieſen Vortheil nicht unbenutzt, und ergoͤtzte mich hoͤchlich an dem wundervoll ſchoͤnen An⸗ blick, welchen die Miſchung der bewaldeten Berge, der kahlen Felſen und fruchtbaren Thaͤler und Ebenen ge⸗ waͤhrt. Ein Felſen, der, nicht weit von der Ortſchaft Caumont, dicht am Meere liegt, iſt mir deßhalb beſon⸗


