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Einer nach dem andern ſchlich ſich taumelnd auf die Seite, und fiel dem Morpheus in die Arme. Selbſt der erſte Lieutenant machte hiervon keine Ausnahme. Ich ſtand nahe dabei, als er ſich quer uͤber eine Kanone, die Beine an der einen, den Kopf auf der andern Seite hinabhaͤngend, auf den Bauch legte und feſt ein⸗ ſchlief. Jetzt waͤre fuͤr unſere Franzoſen ein guͤnſtiger Zeitpunkt geweſen, ſich aus der Gefangenſchaft— wie Andere in aͤhnlichen Faͤllen gethan haben,— auf eine ſehr leichte Art zu befreien. Denn die beiden Schildwachen und die ſteuernden Matroſen, die einzigen, welche noch auf den Beinen waren, hatten bereits von dem ſuͤßen Labetrunk ſo viel zu ſich genommen, daß es nur noch
einiger Becherchen, die ſie gewiß nicht wuͤrden ver⸗
ſchmaͤht haben, bedurfte, um ſie vollends zu berauſchen. Man brauchte ſodann den Trunkenen nur Haͤnde und Fuͤße zu binden und, durch Vermachung der Kajuͤte⸗ thuͤr und der Deckluken, die im Bette befindlichen Nuͤchternen einzuſperren. Auf dieſe Weiſe zum Beſitz des Schiffes gelangt, konnte man nach Guadeloupe, wohin der Wind ſehr guͤnſtig war, noch vor Tages⸗ anbruch kommen. Allein, vielen Franzoſen erging es nicht beſſer als den Englaͤndern, und den wenigen, die ihre voͤllige Beſinnung behielten, gebrach es entweder an Umſicht, oder an Muth und Entſchloſſenheit; kurz die Sache unterblieb. So brach die Daͤmmerung an. Der erſte Lieutenant erwachte mit Beſtuͤrzung und Scham aus ſeinem Taumel, ermunterte die Uebrigen


