aber, trotz ihrer traurigen Geſtalt, dazu dienen, durch den grellen Abſtand, den ſie mit dem Mauerwerk ma⸗ chen, die Stadt etwas hervorzuheben, die außerdem noch unanſehnlicher erſcheinen wuͤrde. Ueberhaupt be⸗ ſteht ganz Dominique aus unzaͤhlichen großen und klei⸗ nen Felſen, die wahrſcheinlich alle vulkaniſchen Ur⸗ ſprungs ſind. Es beſinden ſich auch wirklich im Innern des Landes mehre feuerſpeiende Berge, die zwar ſeit langer Zeit nicht zum Ausbruche kamen, deſſen unge⸗ achtet aber,— wie die aufſteigenden Daͤmpfe, der ge⸗ ſchmolzene Schwefel, der hier und da aus den Felſen dringt, ſo wie die vielen heißen Quellen beweiſen,— noch immer in der Tiefe brennen, und vielleicht eine fuͤrch⸗ terliche Kataſtrophe vorbereilen. Ungeachtet der felſi⸗ gen Beſchaffenheit der Inſel, haben die Thaͤler, wo die vom Gebirge herabgeſchwemmten vulkaniſchen Auswuͤrfe verwittern, einen fruchtbaren Boden, der in Verbin⸗ dung mit dem warmen Klima die Muͤhe des Pflan⸗ zers belohnt. Außer Fruͤchten und Gemuͤſen erbaut man im Durchſchnitt jaͤhrlich uͤber drei Millionen Pfund Kaffee, aber an Zucker, dem der Boden nicht guͤnſtig iſt, etwas weniger. An zahmen und wilden vierfuͤßi⸗ gen Thieren, ſo wie an Federvieh, herrſcht großer Mangel; dagegen beſitzt das Meer umher großen Reich⸗ thum an Fiſchen. Die Volksmenge des Eilandes hat, ſeitdem es in den Beſitz der Englaͤnder gekommen iſt, ſich ſehr vermindert, weil viele franzoͤſiſche Koloniſten es verlaſſen, und engliſche noch nicht ſo zahlreich ſich
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4. Bändchen (1831) Reise von Nantes nach den Antillen, und dann nach Schottland, England und der Insel Walcheren : mit besonderer Hinsicht auf den Charakter und die Lebensart der Seeleute / T.F.M. Richter
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