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anderer wurde von ſeinem ſtolzen und herrſchſuͤchtigen Weibe ſogar mit Ohrfeigen zu den niedrigſten Dienſten gezwungen. Man ſieht hieraus, daß auch die Weiber in China, trotz der tyranniſchen Gemuͤthsart ihrer Maͤnner, viel uͤber dieſelben vermoͤgen, ja bisweilen die Herrſchaft uͤber ſie gewinnen. Die Schauſpieler, welche meiſtens Knaben ſind, berechnen ihre Kunſt hauptſaͤchlich auf das Gelaͤchter der Zuſchauer, daher
ſie ſich in narrenhafte Anzuͤge kleiden, und dieſelben
nie wechſeln, ſo verſchieden auch die Auftritte ſind. Ein Talent zu komiſchen Darſtellungen kann man ihnen jedoch nicht abſprechen. Jede ihrer Handlungen geſchieht nach dem Takte der Muſtk, ſie moͤgen ſprechen, ſingen, tanzen, fechten oder ſterben. Da es uͤbrigens an Cou⸗ liſſen und theatraliſchen Decorationen gaͤnzlich fehlt, ſo muß die Einbildung des Zuſchauers dabei das Beßte
aber durch ihr Schluchzen und Wehklagen ſo geruͤhrt ward, daß er auf den Knieen um Verzeihung bat. Ein
thun, und einen Stuhl bald fuͤr einen Berg, bald fuͤr ein Haus oder einen Thurm anſehen. Das Muſikchor be⸗ s
findet ſich ebenfalls auf der Buͤhne; es iſt, außer den
oft genannten Inſtrumenten, auch mit Klapperhölzern
verſehen, um den Takt anzugeben.
Die Chineſen lieben bei Zuſammenkuͤnften das Kartenſpiel; doch iſt es durch die Geſetze ſehr einge⸗ ſchraͤnkt. Die Karten, welche, im Verhaͤltniß zu der Laͤnge, nur die halbe Breite der europaͤiſchen haben, ſind aus Papier, Holz oder Horn gemacht. Eben ſ
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