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Ein Greis— denn in China gebuͤhrt dem Alter je⸗ derzeit der Vorrang,— erhielt den oberſten, d. i. den naͤchſten an der linken Seite des Wirthes. Nachdem Alle ſich geſetzt hatten, trat der Wirth vor ſeinen Tiſch, und goß mit ernſter Miene und feierlichem An⸗ ſtand etwas Wein auf die Dielen, worauf er der gan⸗ zen Geſellſchaft eine tiefe Verbeugung machte. Gleich nachher gab der Sohn des Hauſes einen Credenzteller mit Theeſchalen voll Wein herum, wobei er ſich vor jedem Gaſt auf das linke Knie niederließ. Die Chi⸗ neſen nahmen ihre Schalen mit beiden Haͤnden, hiel⸗ ten ſie erſt hoch empor, hierauf unter den Tiſch, und tranken ſie ſodann aus. Zu gleicher Zeit uͤberreichten die Diener Jedem zwei elfenbeinerne, mit Silber aus⸗ gelegte Griffel, worauf auch die Speiſen in Schalen nach einander aufgetragen wurden. Man ſchaͤtzte ihre Anzahl auf zwanzig. Die erſte und jede fuͤnfte wa⸗ ren Suppen verſchiedener Art. Die darin befindlichen Schnecken, die Stuͤckchen Fiſch, Krebs, Fleiſch u. ſ. w. nahm man mit den Griffeln heraus, um ſie zuerſt zu eſſen, worauf die Bruͤhe aus der Schale getrunken wurde. Die uͤbrigen Gerichte beſtanden meiſtens aus gebratenem, in ſo kleine Biſſen zerſchnittenen Fleiſche, daß man oft die Gattung desſelben nicht unterſcheiden konnte; daher unſere Englaͤnder nur wenig davon ge⸗ noſſen, aus Furcht, man moͤchte ihnen, neben dem Fleiſche von Schweinen, Hammeln, Enten, Gaͤnſen und Huͤhnern, welches ſie leicht erkannten, auch das
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