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Naͤgel, Bark⸗ und Kopfhaare u. m. a. Alle diefe Dinge werden, nachdem man die im urin nicht aufloͤs⸗ baren zu Aſche verbrannt hat, in ausgemauerte, mit Daͤchern uͤberdeckte Behaͤlter geſchuͤttet. Man pflegt ſie fleißig umzuruͤhren und zu ſtampfen, bis endlich das Ganze aufgeloͤſ't und einem duͤnnen Brei aͤhnlich iſt, was gewoͤhnlich den Zeitraum eines Jahres erfodert. Solcher Duͤnger wird in dichten Faͤſſern an die Land⸗ leute verſendet, und theuer bezahlt. Es gibt aber auch wohlfeilern, den man zwar auf dieſelbe Weiſe behan⸗ delt, aber nicht ſo lange in den Gruben haͤlt, daher er, wie der in Deutſchland gebraͤuchliche, erſt auf den Fel⸗ dern die Faͤulniß vollendet. Es iſt uͤbrigens bekannt, daß die Chineſen zum Beßten des Ackerbaues ungeheure Arbeiten unternehmen und ausfuͤhren. Oft tragen ſie ganze Berge ab, um den Boden zu verflaͤchen, Suͤmpfe auszufuͤllen, oder fruchtbares Erdreich zu gewinnen. Ihre Anſtalten, das Land durch Kanaͤle zu bewaͤſſern, verdienen die groͤßte Bewunderung. Da jedoch ihr un⸗ ermuͤdlicher Fleiß von keinem Eifer, die Kenntniſſe
durch Anſtellung neuer Verſuche zu erweitern, geleitet wird, ſondern ſich bloß auf die Ausuͤbung laͤngſt erwor⸗ bener Fertigkeiten beſchraͤnkt, ſo ſind ihnen noch viele
Kunſtmittel fremd, dergleichen der europaͤiſche Landmann
zur Vermehrung und Veredlung ſeiner Erzeugniſſe an⸗ wendet. So wiſſen ſie z. B. nichts von dem Verſetzen, Beſchneiden und Pfropfen der Baͤume.
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