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kuͤnſtlich erzwingt. Um den im Laufe des Tages oft wiederkehrenden Durſt zu befriedigen, diente mir ein Schluck Wein, oder etwas warme Limonade⸗ Waſſer zu trinken vermied ich in jenen heißen Gegenden, weil es auf dem Schiffe meiſtens uͤbelriechend, lauwarm und folglich erſchlaffend war. Selbſt am Lande und friſch aus der Quelle geſchoͤpft, wollte mir das Waſſer nicht bekommen, weil es, wenn man nicht ein Einge⸗ borner und daran gewoͤhnt iſt, den Koͤrper erkaͤltet, oder in zu ſtarken Schweiß verſetzt; dagegen geiſtige und warme Getraͤnke die Erhitzung desſelben am beß⸗
ten daͤmpfen.— Die Mittel, welche noch beſonders
von mir angewendet wurden, um Krankheiten vorzu⸗
beugen, waren eben ſo einfach als in ihrer Zahl be⸗
ſchraͤnkt. Aus dem ſchon oben angefuͤhrten Grunde
gebrauchte ich taͤglich das Seebad, ſo wie ich zur Ver⸗
huͤtung der Mundfaͤule,— wovon man auf weiten Seereiſen ſo leicht ergriffen wird,— neben der Ge⸗ wohnheit, mit etwas Taback vermiſchte Salbeiblaͤtter zu kauen, den Mund haͤufig mit Weineſſig und Waſſer auszuſpuͤlen pflegte. Da uͤbrigens der Seemann, wegen Mangel an hinreichender Bewegung, hauptſaͤch⸗ lich in ſuͤdlichen Klimaten, wo der Koͤrper ungemein erſchlafft, mehr als andere Menſchen der Verſchleimung
ausgeſetzt, und dieſe unbezweifelt die Urſache der meiſten
ihn befallenden Uebel iſt, ſo trank ich, an einigen Ta⸗ gen der Woche, fruͤh nuͤchtern ein halbes Glas Meer⸗
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