ten geht der Abſchied vom Vaterlande, wo nur Schande und Einſperren in den Gefäͤngniſſen ihr Loos ſind, wenig zu Herzen; vielmehr ſehen ſie der Abreiſe nach ihrem Beſtimmungorte mit Vergnuͤgen entgegen, weil ſie dort, meiſtens unter lauter ihnen aͤhnlichen Men⸗ ſchen, gleichſam wieder zu Ehren gebracht, auf eine hoͤhere Stufe der Freiheit geſtellt, und ſchon auf der Fahrt dahin faſt wie jeder andere Reiſende behandelt werden. Ueberdem beſtehen gewoͤhnlich die Mannſchaften der zu ſolchen Transporten beſtimmten Fahrzeuge, wiewohl man ſie eigentlich zum Dienſte zwingt, großen Theils aus luſtigen Leuten, welche, von den Weibern angezo⸗ gen, ſich freiwillig dazu begeben. Dem obigen Schiffe ſtroͤmten, als es in London ausgeruͤſtet wurde, von allen Seiten Menſchen zu, obſchon damals ein Mangel an Seeleuten herrſchte.
Da waͤhrend unſeres Aufenthalts in Spithead taͤglich eine Schaluppe, um friſche Lebensmittel zu holen, nach Portsmouth abgeſchickt wurde, ſo benutzte ich einige Mal die Gelegenheit, dieſen Ort in Augen⸗ ſchein zu nehmen. Unter den Merkwuͤrdigkeiten, die ich hier beobachten konnte, erwaͤhne ich bloß des Hafens, der ſich eben ſo ſehr durch ſeine natuͤrliche Schoͤnheit, als durch die kuͤnſtlich angelegten Kaien und Docken, die weitlaͤuſigen Vorrathshaͤuſer und Werften fuͤr die koͤnigliche Marine, und durch eine große Lebhaftigkeit auszeichnet, wozu die ſtets bei Spithead verſammelten Schiffe Vieles beitragen. Sehr ſehenswerthe Gegen⸗


