Eilande; aber ſein duͤſtres Auge ſpruͤhte blitzende Gluthen. Roͤthe und Blaͤſſe zuck⸗ ten abwechſelnd uͤber ſeine Stirn, und dem Geiſt des Feſtes fremde Regungen wurden ſichtbar auf ihr. Zuweilen erwachte er wie aus tiefen Traͤumen, in denen vergebens der Sang der Minſtrels und ſeines Luſtig⸗ machers poſſenhafte Erzaͤhlungen um ihn laut wurden, und in ſeinen Ohren wie verworrne Toͤne erklangen, die man im Schlafe hoͤrt. Dann erhob er ſich, reizte die Luſt lebhafter an, forderte freudig ſeine Gaͤſte auf, und erregte den Sang der Barden; dann erſchien er als der Geraͤuſch⸗ vollſte, und war vergnuͤgter als Alle. Die Geladenen erblickten nichts Außerordent⸗ liches in dieſen Uebergaͤngen von langem Nachſinnen zur tollen Luſt. Sein zerſtreu⸗ tes Anſehn galt ihnen fuͤr Gefuͤhl ſeiner Entzuͤckung— fuͤr Ahnung ſeiner nahen Seligkeit; die lebhaften Aufwallungen einer ploͤtzlichen Freude ſchienen ihnen der Ausdruck von dem Gluͤck des jungen Gatten. Sie taͤuſchten ſich nicht allein. Der ſtolze Lorn C
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Der Beherrscher der Eilande : in sechs Dichtungen / nach Walter Scott ; bearbeitet von F.P.E. Richter
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