Teil eines Werkes 
5. Band, 1. Abtheilung (1858)
Entstehung
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Ertrag gewährte, entſtellte das Scheuſal täglich mehr und mehr.

Ein Gemiſch von Ekel und Schauder durchzuckte ſelbſt den haßeifrigen Thyßka.Haſt du es deinem Herrn an⸗ gezeigt? fragte er.

Zuerſt immer dem hochwürdigen Herrn Pater, ant⸗ wortete Zaloska mit unterwürſiger Augendienerei. 3

So mache dem Herrn Präſidenten die Meldung, er⸗ widerte Thyßka.

Er zögerte, der nichtswürdigen Dienſtleiſtung einen Lohn zu gewähren. Doch die Erwägung, wie Zaloska zu ge⸗ brauchen geweſen und noch ſein könnte, überwand den beſſern Sinn, aus dem ſein Widerwille entſprang.Warte noch! ſagte er ihm, der ſich ſchon mit mürriſcher Miene halb ab⸗ gewendet hatte, da es nicht ſchien, als ob ſein Dienſt eine außergewöhnliche Belohnung empfangen ſollte.

Zaloska wandte ſich raſch wieder um und ſchärfte ſeinen habgierigen Blick.

Thyßka ging an den Schreibtiſch, nahm eine Anzahl Goldgulden heraus und gab ſie ihm ohne ein Wort zu ſagen.

Danke, danke ſehr viel, ehrwürdiger Herr! rief Za⸗

oska und wollte ihm abermals die Hand küſſen; Thyßka zog ſie zurück.

Ich habe ihm die Hölle brav heißgemacht auf dem Wege bis zur Brücke, fing Zaloska, um ſeinen Eifer im Dienſte glänzen zu laſſen, wieder an.Er erkannte mich ſogleich und zitterte an allen Gliedern! Sollſt mir nicht mehr entwiſchen, ſagte ich, wie zu Wien! Sollſt die Folter ſchmecken, Ketzer!

Der Pater war während dieſer Worte an ſeinen Arbeits⸗ platz zurückgegangen. Da Zaloska wahrnahm, daß ſeine