Teil eines Werkes 
4. Band, 2. Abtheilung (1858)
Entstehung
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mals und zog Kaspar bei der Hand fort, um die Stellen zu durchforſchen, wo Todte lagen.

Nicht hier hinauf, weiter links müſſen wir uns hal⸗ ten, ich wollte eben dahin, als mich der giftige Höllenhund von hinten niederſtechen wollte. Sein hämiſcher Dolch glitt nur an meiner Halsberge ab. Wir haben freilich noch ſo einen kleinen Strauß miteinander abzumachen, und ich kann's ihm nicht verdenken, wenn er mich nicht vor Liebe auffreſſen will. Nur der Teufel weiß, wie er ihn gerade hinter meine Fährte gebracht hat; allein unſer Herrgott brachte Euch! Es war beim Satan um mich geſchehen, und hätte ich nicht den Schuppenhandſchuh angehabt, daß ich in ſeinen Dolch greifen konnte, er ſtak mir einen Fuß tief in der Kehle. So ſchleuderte ich das Mordeiſen weit ins Feld; aber ich ſtolperte in der Sturzackerfurche, fiel lang auf den Rücken, und nun warf ſich die Beſtie über mich und wollte mich erwürgen. In die Hölle will ich fahren, wenn es nicht die höchſte Zeit war, daß Ihr kamet! Ja unſer Herrgott macht die Augen auf, auch im Finſtern! rief er wieder aus, ſchlug die Hände gefal⸗

ten zuſammen und weinte laut, es war ſchwer zu ſagen,

ob jauchzend oder jammernd.Nun will ich aber mit Euch das Schlachtfeld recognosciren bis an den hellen Morgen, und jedes abgeſchoſſene Bein will ich wie ein Schweißhund beſchnüffeln, und herauswittern, ob es einem von den Eurigen gehört.

In dieſem Geſpräch ſchritt er an Thereſens Seite hin, die immer ſuchend vorwärts drang, und half ihr mit ſeiner rüſtigen Kraft und völligen Furchtloſigkeit das grauenvolle Geſchäft vollbringen, die Todten, wo es Noth war, umzu⸗ wälzen und ihnen ins Antlitz zu leuchten.

Alles vergeblich! Auf der richtigen Stelle befanden ſie