Teil eines Werkes 
3. Band, 1. Abtheilung (1858)
Entstehung
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Der Kurfürſt geht dahin ab, und mein Amt legt mir die Pflicht auf, ihn zu begleiten; und ich denke ihr begleitet mich. Oder bleibſt du lieber hier? fragte er ſeine Tochter liebreich, mit Sicherheit ihr Nein erwartend.

Ihre Antwort war der ſanfte vorwurfsvolle Ruf Vater! und ein Kuß, wobei ſie beide Arme feſt um ſeinen Nacken ſchlang, als wolle ſie ſagen:Verſuche es nur, mich von dir zu trennen!

Nun ja, meine Lieben, nahm Nippell ſehr weich, doch ſehr freundlich wieder das Wort,ich thue diesmal meine Pflicht mit ſchwerem Herzen, und glaube, wir werden einer ernſten ſorgenvollen Zeit entgegengehen. Was könnte ich da Beſſeres zu meinem Troſt und zu meiner Stärkung thun, als mich mit Denen umgeben, die ich liebe? Ihr be⸗ gleitet mich Beide. Allein wir müſſen bald auf⸗ brechen.

Mitten in unſerer ſchönen Weinleſe? fragte Agathe.

Wir werden wol Anderen die Vollendung der Arbeit überlaſſen müſſen, entgegnete der Rath und warf einen Blick über ſein freundliches Beſitzthum und über die ganze Landſchaft, die er von dem Punkte, wo er eben ſtand, über⸗ ſehen konnte.Welch ein Segen, welch eine Freude über all, rief er aus.Es lebt und webt ja in allen Bergen drüben, bis Neuenheim hinunter! Wir ſind ſo glücklich, ſo friedlich hier im Lande! Möge uns dieſer Friede be⸗ wahrt bleiben!

O lieber Vater, bat Agathe, die den wehmüthigen Blick wahrnahm, mit dem er das reizende Neckarthal, das ſich vor ihnen ausbreitete, überſchaute, erzähle uns wenn du kannſt, was iſt beſchloſſen, und wie iſt es hergegangen in der Fürſtenverſammlung?.

Du weißt, antwortete Rippell,ich rede nie von

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