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wandten ſich rückwärts auf die ſchwer bedeutungsvollen Er⸗ eigniſſe, die ſich in den Raum dieſes letzten Jahres gedrängt hatten. Er mußte ſich ſagen, daß hauptſächlich er ſelbſt es war, der ſie hervorgerufen! Seine Hand hatte den erſten Streich gethan in dem Kampfe, der nun ſeit länger als Jahresfriſt in Böhmen und Oeſterreich entbrannt war und mit ſteigender Erbitterung fortdauerte. Ein Gefühl der Wehmuth, gemiſcht mit düſtrer Ahnung, ergriff ihn, das nicht in Einklang mit den Hoffnungen der glänzenden Er⸗ folge ſtand, die er für den nächſten Tag mehr ankündigte als erwartete.— Er ſtand auf und ging mit verſchränkten Armen auf und nieder.
„Wenn ich voraus gewußt hätte, daß es ſo weit kom⸗ men werde!“ ſprach er zu ſich ſelbſt, und blieb unſchlüſſig ſelbſt in Gedanken und Empfindung, ob er ſich ſagen ſolle, daß er die That, die den unheilbaren Bruch herbeiführte, unterlaſſen oder vollbracht hätte.
Seltſam! Die Erfolge hatten ſich unendlich glücklicher geſtaltet, als er jemals zu hoffen wagen konnte; und den⸗ noch ſtand er mit einem innern Schauer auf dem Punkte der Bahn, den er jetzt erreicht hatte, und wo das Ziel nur einen Schritt von ihm entfernt ſchien.
Allein die Verwickelungen waren tiefer in das Mark der Völker gedrungen, als er je zuvor geahnt! Die Fackel, die er verwegen, zuerſt geſchwungen, hatte eine Feuersbrunſt entzündet, die rings die Länder verheerte. Einen Rechts⸗ ſtreit hatte er beginnen wollen mit ſeinem Herrn und König, und das Schwert nur drohend in die Wage zu legen ge⸗ dacht; doch fortgeriſſen von der Leidenſchaft und vom Strom der Ereigniſſe, den er nicht einzudämmen vermochte, hatte er es wirklich gezückt! Der Rechtsſtreit war in offenen Kampf ausgeſchlagen! Das Unrecht, wogegen ſein Arm


