lung der Gäſte miteinander verkehrte.
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„Schade“, ſprach der Herzog lebhaft,„daß kein Löwen⸗ zwinger hier vor dem Altan iſt. Auf mein Wort, ich holte den Handſchuh ſo gut zurück wie der Ritter Delorges. Aber holen will ich ihn!“ Und bevor nur Jemand ahnte, was er thun könne, ſprang er mit einem leichten, kecken Sprunge über die Brüſtung die zwar nicht furchtbare, aber immer⸗ hin anſehnliche Höhe hinunter, faßte gewandt und kräftig die nächſten Baumzweige und war mit Hülfe derſelben in zwei Secunden wohlbehalten unten auf feſtem Boden. Er nahm den Handſchuh, ſteckte ihn an ſeinen Hut, grüßte zu den erſchrockenen und neugierig nachblickenden Herren und Damen hinauf, und ſuchte ſich dann den Weg zurück durch die Wölbungen unter dem Altan, aus welchen Treppen⸗ ſtufen wieder hinaufführten.
In dieſem Augenblick trat der Kurfürſt und mit ihm der Kanzler Wenzel von Budowa auf den Altan; der Hof⸗ marſchall von Sickingen folgte ihnen. Der Kurfürſt war erſtaunt über die Bewegung die er vorfand, denn auch die Diener waren aus dem Hintergrunde neugierig dem Rande zugeeilt, Viele, ohne zu wiſſen, was eigentlich vorgegangen war. Die Kurfürſtin war ſogleich aufmerkſam auf ihren Gemahl und eilte ihm entgegen; halb erſchreckt, halb lä⸗ chelnd erzählte ſie den Hergang.
„Friedrich der Fünfte, ſelbſt jung, heiter und, ohne eiferſüchtig zu ſein, ſehr verliebt in ſeine junge, reizende Gemahlin, lachte und ſprach:„Ja, der Herzog iſt ein Tollkopf! Aber ſo etwas behagt euch Frauen; am Ende ſticht er mich ganz bei dir aus!“
Eine ſchmeichelnde Umarmung war die Antwort der Sh iſtn⸗ Alle freuten ſich der anmuthigen Weiſe, in der
fürſtliche Paar unbefangen vor der ganzen Verſamm⸗
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