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Die Schickung wollte das letzte! Ein glän⸗ zender Flammenaufſchwung, um in ſtäubende Aſche zuſammenzuſinken! Das prophetiſche Ohr vernahm den Klang des Grabgeläutes. Düſter öffnete ſich die Gruft!— Gibt es ein Böhmen oder keins?— Es ſank hinab!
Steigt aus der Aſche ſein Phönix? Leuchtet aus dem Grabe ſeine Auferſtehung?
Schließen Jahrhunderte den Kreis des Welt⸗ gerichts, oder iſt der Thron der ewigen Gerech⸗ tigkeit gebaut auf Jahrtauſende und für Jahr⸗ tauſende?
Du ſtehſt vor der ehernen Tempelpforte der Zukunft! Vergeblich pochſt du an mit ſterblicher Hand! Sie thut ſich auf, wenn die Zeit voll⸗ endet iſt; ihrer wartet Der, vor dem tauſend
Jahre ſind wie ein Tag! Du weißt nicht, wann
die Flamme dringt aus dem Dunkel, wann die Sterne aufgehen aus dem Schooſe der Finſter⸗
niß! Das aber weißt du: Im innerſten Heilig⸗
thum ſteht der Altar der Gerechtigkeit und Wahr⸗ heit! Und unverbrüchlich verheißen iſt der Tag, wo ſie allein walten, ſie allein leuchten wird! Auf dieſen Tag harre— und wäre es der jüngſte!


