Teil eines Werkes 
1. Band, 1. Abtheilung (1858)
Entstehung
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XXVI

Und doch, wie beglückend, wie ehrend mir dieſer Er⸗ folg iſt, faſt überraſcht er mich zu ſchnell! Ich hatte die Abſicht und Hoffnung, bei einer etwaigen neuen Auflage nach Jahr und Tag meine Arbeit einer neuen ſorgfältigen“ Sichtung zu unterwerfen, Manches zu ändern und hoffent⸗ lich zu beſſern. Denn, erſt wenn man ein Werk, zumal ein ſo umfangreiches, mit der Flüſſigkeit leſen kann, die allein der Druck verſtattet, ſtellt ſich ſcharf heraus, was im Einzelnen und im Ganzen noch daran zu thun iſt. Wie leicht z. B. wiederholt man Wendungen im Ausdruck, wenn Monate, ja ſelbſt Jahre dazwiſchen liegen; wie anders aber werden wir durch dergleichen berührt, wenn nur das raſche Leſen uns von einem Fall der Art zum andern führt. Vieles dergleichen findet ſich im Texte meiner Arbeit, was ich gern ausgemerzt hätte; anderer wichtigerer Ueberarbeitungen, ſelbſt hiſtoriſcher Berich⸗ tigungen nicht zu gedenken. Zu alledem kann ich aber in dieſer ſo raſch erneuten Auflage nicht ſchreiten, da ich kaum die Möglichkeit habe, einige ſtehengebliebene Druck⸗ fehler oder Uebereilungen der Feder fortzuſchaffen, die mir im flüchtigen Leſen mehr zufällig aufgeſtoßen ſind.— Ich habe alſo den Leſer doppelt um Verzeihung zu bitten, einmal dafür, daß die Mängel in der erſten Auflage überhaupt vorhanden ſind, dann dafür, daß ich ſie, mit geringen Ausnahmen, auch in der zweiten nicht tilgen kann.

Selbſt wenn mir jetzt die Zeit vergönnt wäre, das Werk Zeile für Zeile zu dieſem Behuf genau durchzu⸗ gehen, würde ich dennoch meinen Zweck nur ſehr unvoll⸗ kommen erreichen. Denn Jeder, der an eigenen größeren

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