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XVII
getreu gezeichnet, als die geſchichtlichen Zeugniſſe, darunter viele der Zeitgenoſſen ſelbſt, es möglich machten. In dieſen Männern, den edelſten Märtyrern, welche jemals für glühende Vaterlandsliebe und Glaubenstreue fielen, beſtätigt ſich am unwiderlegbarſten jene oben angeführte Lehre der Weltgeſchichte, daß in der Menſchheit über⸗ haupt, wie in den Gebirgen, die höchſten Gipfel aus dem tiefſten Dunkel der Abgründe zu reinem Lichte emporragen.——
Die Ueberfülle des Stoffs, der mir in den Betrach⸗ tungen über dieſe meine Arbeit vorliegt, erzeugt eine Ueberfülle der Anregungen in mir, die, je mehr ich hier ihrer Strömung freien Lauf laſſe, mit um ſo vollerer Flut nachdrängt.
Ich muß mich beſcheiden; dieſes Vorwort könnte ſonſt leicht zu einem neuen Bande des Werks werden, das deren ſchon erſchreckend viele dem Leſer vorführt.
Nur noch einiges im äußerlichen oder leichteren Zu⸗ ſammenhange damit Stehende möge man mir geſtatten.
Ich habe vielfacher Hülfskräfte bedurft, um die Wege zum Ziele zu finden, und bin dadurch zu ebenſo viel⸗ fachem Danke verpflichtet worden. In dem weiten Ge⸗ biete geſchichtlicher Hülfsmittel ſchnell das Richtige, Zweck⸗ dienliche zu finden, war eine Aufgabe, die ich ohne bereitwilligſten und wohlwollenden Rath nur mit un⸗ gleich größerer Mühe und gewiß viel unvollkommener gelöſt hätte. In erſter Linie ſage ich hier dem berühm⸗ ten Veteranen der Geſchichtskunde, meinem verehrten Jugendlehrer, Friedrich von Raumer, den innigſten


