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„Ach theurer Albert, ſchwatze doch um Gottes Wil⸗ len nichts von der Majeſtaͤt!“ antwortete der arme Koͤnig, welcher es umſonſt verſuchte, einen Theil ſei⸗ ner Kleidung ordentlich anzulegen, um durch das Zimmer zu gehen.„Wenn eines Koͤnigs Jacke und Ho⸗ ſen ſo arg zerriſſen ſind, daß er eben ſo leicht den Weg hin⸗ einfinden wird, als er ohne Fuͤhrer durch den Wald von Deane reiſen koͤnnte; du lieber Himmel, da ſollte doch die Majeſtaͤt ein Ende nehmen, bis ſie beſſer geflickt waͤren. Ueberdieß laufen wir Gefahr, daß ohne Ver⸗ ſchulden eins dieſer unnuͤtzen Worte entſchluͤpft, wenn Ohren in der Naͤhe ſind, bei denen es gefaͤhrlich ſeyn koͤnnte.“ 4
„Ihrem Befehle ſoll gehorcht werden,“ ſagte Lee, welcher nun glücklich die Thuͤre geoͤffnet hatte. Er verabſchiedete ſich und verließ den Koͤnig, welcher mit jaͤmmerlich ſchlecht geordneten Kleidern an die Thuͤre geeilt war, um ſie hinter ihm zu verſchließen, und Albert bat Se. Majeſtaͤt ſie auf keinen Fall und Niemanden zu öͤffnen, wenn nicht er oder Rochecliffe von der Parthey waͤren, welche ihn dazu aufforderte.
Dann ging Albert um Doctor Rochecliffes Zim⸗ mer aufzuſuchen, das nur ihm und dem getreuen Jo⸗ liffe bekannt war, und das zu verſchiedenen Zeiten den kraftigen Geiſtlichen zu verbergen gedient hatte, wenn ſein kuͤhnes geſchaͤftiges Tewperament ihn in die weitlaͤufigſten und gewagteſten Umtriebe füur die Sache des Königs verwickelt hatte und er von der anderen Parthey ſorgfaͤltig verfolgt wurde. In der letztern Zeit hatten die Nachſuchungen nach ihm ganz aufgehört, da er ſich vernünftiger Weiſe von dem Schauplatze der Intrigue zurückzog. Seit der Schlacht von Woreeſter aber war er wieder in Bewe⸗ gung und zwar thätiger als jemals, und durch Freunde und Correſpondenten und beſondees durch den Biſchoff von— hatte er Mittel gefunden, die Flucht des Kö⸗ niges nach Woodſtock zu lenken, obgleich er dieſem


