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lichkeit genoß. Er wuͤnſchte ſeinem getreuen Diener, der ſich auf das Feldbette legte, gute Nacht, und
bald lag ſowohl der Monarch als der Diener in tie⸗ fem Schlaf.*
Achte s Kapitel.
1 1 Frei fliegt das Vöglein unter ſeinen Zinnen Wie hart bedraͤngt es immer ſey— 5 Wenn Falken auch auf Bente ſinnen; Hier Vöglein biſt Du frank und frei. Wordsworth.
Trotz aller Gefahr ſchlief der fluͤchtige Prinz mit der tiefen Ruhe, welche Jugend und Anſtrengung ge⸗ waͤhrt. Aber der junge Cavalier, ſein Fuhrer und Waͤchter verbrachte eine unruhigere Nacht, indem er von Zeit zu Zeit aus dem Schlafe ſchreckte und horchte,
emüuht, ungeachtet aller Verſicherungen des Doctor Rochecliffe, ſich eine genauere Kenntniß von dem Zu⸗ ſtande der Dinge um ſich herum zu verſchaffen, als es ihm bis jetzt möglich war.
Er ſtand gleich nach Tagesanbruch auf, aber ob⸗ gleich er mit ſo wenig Gerauſch als moͤglich ſich be⸗ wegte, ſo ward doch der Schlummer des ermuͤdeten Prinzen leicht geſtoͤrt. Er erhob ſich in ſeinem Bette, 3 und frug ob erwas vorgefallen ſey.
„Nichts, um Verzeihung Ew. Majeſtaͤt,“ erwie⸗ derte Lee;, da ich aber an die Frage dachte, welche
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Ew. Majeſtät mir geſtern Avend vorlegte, und die 5 vielen unvorhergeſehenen Zufaͤlle, welche die Sicherheit Ew. Majeſtaͤt gefaͤhrden können, ſo nahm ich mir
vor, fruhe aufzuſtehen, um mit Docror Rochecliffe zu reden, und den Ort wieder einmal recht anzuſehen,
welcher für jetzt Englands Schickſal beherbergr. Ich fuͤrchte ich muß Ew. Majeſtaͤt,
zu Allerhochſt Ihrer eigenen Sicherheit bitten, die Gnade zu haben, ſich herabzulaſſen, die Thuͤre mir eigenen Haͤnden wieder ₰ z verſhiiezen, wenn ich fortgegangen bin.“


