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„uUnd was hofft denn Obriſt Albert Lee?“ ſagte Carl auf dieſelbe trockene, kalte Weiſe mit der er fruͤher ſprach.—„Keine Antwort?— Nun, ich hoffe daß Obriſt Lee in einem freundſchaftlichen Scherze nichts Beleidigendes gegen die Ehre ſeiner Familie findet, denn, wahrlich mir ſchiene das ein ſehr zweideutiges Compliment fuͤr ſeine Schweſter, ſei⸗ nen Vater und ſich ſelbſt zu ſeyn, Carl Stuart gar nicht zu erwaͤhnen, den er ſeinen Konig nennt.— Ich erwarte, daß man ſo keine uͤble Meinung von mir hat, zu glauben, daß ich vergeſſen koͤnnte daß Fraͤulein Alexis Lee die Tochter meines treuen Die⸗ ners und Wirthes, und die Schweſter meines Fuͤhrers und Erhalters iſt.— Komm', komm', Albert,“ fuͤgte er hinzu, indem er ploͤtzlich ſeine natuͤrliche Weiſe wieder annahm,„Du vergißeſt, wie lange ich in ei⸗ nem Lande war, wo Maͤnner, Frauen und Kinder, Morgens, Mittags und Nachts hoͤflich zuſammen ſchwatzen, und dabei an nichts Ernſtlicheres denken, als ſich die Zeit zu vertreiben. Und auch ich vergeſſe daß Du von der alten engliſchen Schule biſt, ein Sohn nach dem Herzen des Sir Henry, der uͤber dieſen Gegenſtand keinen Scherz verſteht.— Aber ich bitte Dich um Verzeihung, Albert, recht herzlich um Ver⸗ zeihung wenn ich Dich wirklich beleidigt habe.“
Indem er das ſprach, ſtreckte er ſeine Hand ge⸗ gen den Obriſten Lee aus, welcher, fuͤhlend daß er wirklich den Scherz des Koͤniges zu vorſchnell in ei⸗ nem uͤblen Sinne ausgelegt hatte, ſie mit Ehrfurcht kuͤßte und ſich zu entſchuldigen verſuchte. 3
„Kein Wort— kein Wort,“ ſagte der gut⸗ müthige Fuͤrſt, indem er Alberten aufhob welcher vor ihm knieen wollte,„wir verſtehen uns ſchon. Du furchteſt Dich ein wenig vor dem luſtigen Ruſe den ich mir in Schortland erworben habe. Aber ich verſichere Dich, ich will in Gegenwart der Fraͤulein Alexis Lee ſo zuruckhaltend ſeyn wie Du oder Dein
Hr.


