Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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35 thun was ihr wollt, tapfere ehrenwerthe Collegen;

2 aber was meine eigene ſchwache Meinung betrifft, ſo glaube ich mich ungluͤcklicherweiſe genoͤthigt, pflichtge⸗ maͤß in unſerem Auftrag fortfahren zu muͤſſen, als haͤtte die Unterbrechung gar nicht Statt gefunden, nur mit dem Unterſchiede, daß die Sitzung der Se⸗ queſtratoren bei Tag hier im Jaͤgerhauſe zu Wood⸗ ſtock gehalten werde, aber daß wir uns gleich nach Son⸗ nenuntergang in das Wirthshaus zum Nitter St. Georg in dem benachbarten Staͤdtlein begeben, um ſo⸗ wohl unſere ſchw achen Bruͤder zu beruhigen, welche aber⸗ glaͤubiſchen Gerichten Glanben ſchenken, als um den allen⸗ fallſigen Umtri eben der Uebelgeſinnten zu entgehen.

Mein guter Mr. Bletſon, erwiederte der Obriſt Everard,es iſt meine Sache nicht, Ihnen zu ant⸗ worten; aber Sie werden wohl wiſſen, wo die Armee von England, und ihr General ihre Autoritaͤt herlei⸗ ten. Ich fuͤrchte, der Befehl des Generals wird wohl

von einem Regimente Cavallerie von Orford mit ge⸗ lehrten Randgloſſen verſehen werden. Ich glaube, es

ſind Befehle deshalb ausgefertigt; und Sie haben erſt kuͤrzlich die Erfahrung gemacht, daß der Soldat ſeinem General, ſowohl im Kampfe gegen den Koͤnig als gegen das Parlament Gehorſam leiſten wird. Der Gehorſam iſt bedingt, ſagte Harriſon, indem er ſich ſtolz erhob.Weißt Du nicht Mark⸗ ham Everard, daß ich dieſem Manne Cromwell ſtets ſo nahe folgte, wie ein Bullenbeißer ſeinem Herrn?

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