33 keit gegen den edlen General in Zweifel ziehen, wel⸗ chen der Lauf der Begebenheiten und ſeine eigenen unvergleichlichen Eigenſchaften, ſein Muth und ſei⸗
ne Energie in dieſen ungluͤcklichen Tagen ſo hoch er⸗
hoben haben. Wenn ich ihn einen direkten unmittel⸗ baren Ausfluß des Animus Mundi ſelbſt nenne— ei⸗ nen Mann, den die Natur in ihren ſtolzeſten Stun⸗ den hervorgebracht hat, waͤhrend ſie ihren Geſetzen gemaͤß damit beſchaͤftigt war, fuͤr die Erhaltung der Geſchoͤpfe, die ſie hervorgebracht hat, zu ſorgen, ſo uͤberbiete ich damit die hohe Meinung noch nicht, die
ich von ihm habe. Doch verwahre ich mich feierlich,
daß ich keineswegs damit das moͤgliche Daſeyn dieſer Ergießung oder dieſes Ausfluſſes des Animus Mundi
annehme, ſondern daß ich ihn blos der Form der Rede willen anfuͤhrte. Ich fordere ſie auf, Obriſt
Desborough, der ſie ein Verwandter ſeiner Excellenz
ſind, und Sie Oberſt Everard, der Sie den hoͤhern
Titel ſeines Freundes fuͤhren, freimuͤthig zu ſagen,
ob ich meinen Eifer fuͤr den General als groͤßer dar⸗
geſtellt habe, wie er wirklich iſt.“
Everard machte eine Verbeugung, aber Desbo⸗ rough gab ſeine Einſtimmung deutlicher zu verſtehen. „Ja wahrhaftig, das kann ich bezeugen. Ich habe ſchon oft geſehen, daß Sie bereit waren, ihm die Schuh⸗ bändel zu binden, oder den Rock auszubuͤrſten— und nun ſo undankbar behandelt zu werden— ſo der Ge⸗ legenheit beraubt, die ſich Ihnen darbot.“—
W. Seott's Werke. XII. 3


