Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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ment ſammt dem alten zuruͤckgelaſſen haben, ſagte

Everard. Kommen Sie, mein theuerer Bletſon, ſchaͤ⸗ men Sie ſich nicht uͤber das Vernuͤnftigſte, das Sie je thaten, vorausgeſetzt, daß Sie die Bibel in der Stunde der Gefahr mit der Abſicht ergriffen, von dem Inhalt Nutzen zu ziehen.

Blet ſons Eitelkeit war ſo ſehr gereitzt, daß ſie ſeine natuͤrliche Feigheit uͤbermannte. Seine kleinen duͤnnen

Finger zitterten vor Wuth, ſein Hals und ſeine

Wangen wurden roth wie Scharlach, ſeine Rede hef⸗ tig wie kurz als waͤre er kein Philoſoph.

Herr Everard, ſagte er,Sie ſind ein Mann des Schwerdes Sir und Sir Sie glauben ſich berechtigt einem Buͤrgerlichen alles zu ſagen, was Ihnen gut duͤnkt Sir aber ich erinnere Sie, Sir,

daß die menſchliche Geduld auch die Schranken uͤber⸗

ſchreiten kann, daß es Scherze gibt, die kein Ehren⸗ mann erdulden wird Sir und darum verlange ich von Ihnen Obriſt Everard, daß Sie Ihre Rede und

4 Ihren ungeziemenden Scherz zuruͤcknehmen Sir oder

Sie werden mich auf eine Weiſe ſprechen hoͤren, die Ihnen nicht gefallen wird.

Seht, Meiſter Bletſon, ſagte Everard, der ſich des Lachens nicht enthalten konnte;ich bin frei⸗ lich ein Soldat, aber Grauſamkeit war nie mein Feh⸗ ler, und ich moͤchte als Chriſt dem Reiche der Fin⸗ ſterniß nicht gerne einen neuen Vaſallen vor ſeiner Zeit zuſchicken. Wenn Ihnen der Himmel Zeit ſchenkt,