Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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Aber ich bin beſſer bewaffnet als das letzte Mal; und waͤre es nicht der Stimme wegen, ſo wuͤrde dem Sprecher ſein Spaß theuer zu ſtehen kommen. Wir muͤſſen im Vorbeigehn bemerken, daß es ſonderbar war, daß in eben dem Augenblick, in wel⸗ chem Everard eine menſchliche Stimme hörte, aller Glaube an eine übernatuͤrliche Erſcheinung verſchwand, und der Zauber, der ihn bisher feſſelte, geloͤßt zu ſeyn ſchien. So wahr iſt es, daß(wenigſtens bei dem Vernuͤnftigen) der Einfluß einer eingebildeten oder aberglaͤubiſchen Furcht nur auf dem Unbeſtimmten und Zweifelhaften der Sache beruht, und daß deutliche Toͤne, und klare Begriffe die Vernunft ſogleich wie⸗ der in ihre Rechte einſetzen.Wir ſpotten der Waf⸗ fen, womit Du uns drohſt kraftlos ſind ſie gegen die Schutzgeiſter von Woodſtock. Feuere, wenn Du willſt, und betrachte dann die Wirkung Deiner Waffe. Wiſſe aber, daß wir Dir nichts Uebels thun wollen Du biſt aus dem Geſchlechte der Falken, biſt von ed⸗ ler Art, obgleich Du, unberufen und irre gefuͤhrt, Dich zu Eulen und Fledermaͤuſen haͤltſt. Befluͤgele Deine Flucht von hier an dem morgenden Tage, denn, wenn Du ferner bei den Uhus, den Fledermaͤuſen und den Raben hauſeſt, welche hier niſten, ſo trifft Dich unvermeidlich daſſelbe Schickſal, das Ihnen be⸗ vorſteht. Eile alſo von hinnen, damit dieſe Hallen zum Empfang derjenigen vorbereitet werden, welche ein groͤßeres Recht haben, ſie zu bewohnen.