Teil eines Werkes 
11. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 2. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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136 weiß, wie dieſe Geſchichte ſich aufklaͤren wird, und wer wird ſie verantworten? Ich will es mit meinem Leben verantworten, ſagte Wildrake. 6. Schon gut, ſeyd nur ſtille, und laßt mich ma⸗ chen, ſagte Tomkins.Ich will es ſchon ſo anond⸗

nen, daß der gute Mann es nie erfahren ſoll, daß

er einem ſterblichen Menſchen begegnete; laſſen Sie nur dieſen Moabiten ſein Schwerdt in die Scheide ſtecken und ſtille ſchweigen.

Wildrake, ich ſage Dir, ſtecke Dein Schwerdt ein, ſprach Everard,oder ſo wahr ich lebe, Du mußt es es gegen mich wenden.

Nein, beim St. Georg! ſo verruͤckt bin ich nicht, ich will ihn ſchon an einem andern Dage wie⸗ der treffen.

Du an einem andern Tage? rief Harriſon aus, deſſen Augen immer noch auf den Ort gerichtet waren, wo er ſo kraͤftigen Widerſtand gefunden hatte. Ja, ich kenne Dich recht gut; jeden Dag, jede Wo⸗ Se machſt Du mir daſſelbe thoͤrlete Anerbieten, denn

du weißt, daß mein Herz bei Deiner Stimme er⸗ bebt. Aber meine Hand zittert nicht, der Deinigen gegenuͤber. Der Geiſt iſt willig zum Kampfe, wenn auch das Fleiſch ſchwach iſt, wenn es einem Weſen gegenuͤber ſteht, das nicht aus Fleiſch beſteht.

Seyd nur um's Himmels willen alle ruhig, ſagte Domkins; dann wandte er ſich an ſeinen Herrn und ſprach:Verzeihen Ew. Excellenz, es iſt nie⸗

mand gegenwaͤrtig, als Tomkins und der eehrenwer⸗

the Bberſt Everard.

Wie es zuweilen bei Verruͤckten geht, welche eine

fixe Idee haben, ſo wuͤnſchte auch der General Har⸗ riſon, obgleich er von der Wahrheit ſeiner Viſionen feſt und vollkommen uͤberzeugt war, doch mit denje⸗ nigen nicht darüber zu ſprechen, von denen er wußte, daß ſie dieſelben als eine Einbildung betrachten wuͤr⸗