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gibts?— wo iſt Dein Herr? und in einem Worte,
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auf einem Orte ihre Wohnſtaͤtte aufſchlagen, wo ſolch eine Verſchwoͤrung beſteht, weil man ſonſt meine Fa⸗ milie als die Befoͤrderer dieſer Umtriebe betrachten wird, wer auch der wirkliche Urheber ſey.“ 3
„Mit aller Achtung vor Deiner beſſern Bekannt⸗ ſchaft mit dem Edelmann, Everard, glaube ich doch, daß der alte Vater der Puritaner(ich bitte Dich aber⸗ mals um Verzeihung), etwas bei der Sache zu thun hat; und iſt das der Fall, ſo wird es Lucifer nicht wa⸗ 4 gen, den Bart des treuen, alten Nitters anzuſehen, oder einen Blick von dem unſchuldigen blauen Ange jenes Maͤdchens zu ertragen.— Aber holla! da koͤmmt jemand auf uns zu. Halt Freund, wer biſt Du?“
„Ein armer Tagloͤhner an dem großen Werke Eng⸗ lande, Joſeph Tomkins mit Namen— Secretaͤr des gottesfuͤrchtigen und verehrlichen Fuͤhrers dieſer armen, chriſtlichen, engliſchen Armee, General Harriſon ge⸗⸗ nannt.“ 3
„Was gibt es Neues, Mr. Tomkins,“ ſagte Everard,„und warum ſind Sie ſo ſpaͤt noch auf dem Wege?“—
„Wenn ich nicht irre, ſpreche ich mit dem ehren werthen Oberſt Everard,“ ſagte Tomkins;„und wahr.— lich, ich freue mich, Ew. Gnaden zu begegnen. Gott weiß, ich brauche eine Hilfe, wie die Ihrige.— Ach würdiger Mr. Everard! Es war ein Erzoͤnen der Po⸗ ſaunen und ein Klirren der Glaͤſer und ein Ausſtroͤmen und ein—
„Ich bitte Dich, ſage mir nur ganz kurz, was
was iſt vorgefallen?“
„Mein Herr iſt nahe, denn er ſpatzirt auf der klei⸗ nen Wieſe nahe bei der ungeheuren Eiche welche den Namnen des verſtorbenen Nannes traͤgt; reiten Sie nur 3 zwei Schritte vor, und Sie werden ihn ſchnell hin und her gehen ſehen, das gezuͤckte, bloße Schwerdt in ſei⸗ ner Hand.“ S 4


