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Fanuars zu verhindern, und es beſeaͤrkte mich in mei⸗
ner Meinung, daß Markham Everard irre gefuͤhrt
ueden, g aber weder niedrig noch ſelbſtſuͤchtig handeln konne.“
„Und was hat Ihre Meinung veraͤndert, Alexis? Und wer wagk es,“ ſagte Everard errothend,„einen ſolchen Beinamen mit dem Namen des Markham Ever⸗ 5 zu verbinden?“
„Oberſt Everard,“ ſagte ſie,„ich bin kein Ge⸗ genſtand, an dem Sie Ihre Tapferkeit erproben koͤnn⸗ ten, auch will ich Sie nicht beleidigen. Aber Sie wer⸗ den Zeugen genug ſinden, die Ihnen ſagen, daß Oberſt Everard ſich dem Uſurpator Cromwell unterwirft, und daß alle ſeine ſchonen Vorwaͤnde, die Freiheit ſeines
Vaterlandes zu befoͤrdern, nur ein Schirm ſind, um z dem gluͤcklichen Rebellen einen Handel zu treiben, und fuͤr ſich und ſeine Familie die beſtmoͤg lichſten Bedin⸗ gungen zu erhalten. 22
„Fuͤr mich— nie: 474
„Nun dann fuͤr Ihre Familie. Ja ich weiß es ge⸗ wiß, daß Sie dem mülitaͤriſchen Tyrannen den Weg ge⸗ zeigt haben, den er und ſeine Helfershelfer einſchlagen muͤſſen, um ſich der Regierung zu bemaͤchtigen. Glau⸗ ben Sie, mein Vater oder ich wuͤrden eine Zufluchts⸗ ſtaͤtte annehmen, fuͤr welche Englands Freiheit und Ihre Ehre der Kaufpreis ſind?“
„Gerechter Himmel Alexis, was iſt das? Sie kla⸗ gen mich an, denſethen Weg einzuſchlagen, den Sie vor Kurzem noch ſelbſt gebilligt haben!“
„Als Sie auf Befehl Ihres Vaters ſprachen, und
uns ünterwürfigkeit gegen die beſtehende Regierung anempfohlen haben, da dachte ich„ich geſtehe es ſelbſt ein, da dachte ich, das graue Haupt meines Vaters koͤnne ohne entehrt zu werden, noch laͤnger unter dem Obdache bleiben⸗ das uns ſo lange eine Zu⸗ fuchtsſtatte gewahrte. Aber haben Sie Ihres Vaters Einwilligung dazu, daß Sie der Nathgeber jenes ehr⸗
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