Teil eines Werkes 
11. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 2. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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30 Oliver, der bisher mit einer Stimme geſprochen hat⸗ te, welche ſo ziemlich dem Knurren eines alten Katers glich, rief nun mit dem Gebruͤlle eines Tigers,Dein Antheil, Du Galgenſtrick, der Galgen! Kerl, Du ſollſt ſo hoch haͤngen, wie Haman, wenn Du Dein Geheim⸗ niß verraͤthſt; aber, ſetzte er mit ruhigerer Stimme hinzu,ſey vernuͤnftig, und bewahre es als ein ehr⸗ licher Mann, und Du kannſt Dir damit meine Gunſt erwerben. Komm' her, wie ich ſehe, biſt Du ziem⸗ lich kuͤhn; mein wuͤrdiger Freund, der Oberſt Everard ſchreibt mir, Du waͤreſt ein Uebelgeſinnter geweſen, und haͤtteſt nun jene verfallene Sache aufgegeben. Mein Freund, Alles, was das Parlament, oder die Ar⸗ mee gethan haben, haͤtte die Stuarts nicht von ihrem Throne geſtoßen, wenn nicht der Himmel mit ihnen im Streit geweſen waͤre. Ach wie annehmlich und lieb⸗ lich iſt es, ſeine Ruͤſtung anzulegen, fuͤr die Sache des Himmels, denn wahrlich ſonſt koͤnnten um mei⸗ netwegen dieſe Maͤnner bis auf den heutigen Tag auf dem Throne von England ſitzen. Auch tadle ich Nie⸗ manden, der zu ihnen hielt, bis die großen Strafge⸗ richte ſie ploͤtzlich trafen und ſie und ihr Haus uͤber⸗ waͤltigten. Ich bin nicht blutgierig, und fuͤhle wohl in mir ſelbſt, daß auch ich menſchliche Gebrechen und menſchliche Fehler habe; aber mein Freund, wer bei großen Begebenheiten die Hand legt an das Rad der Zeit, das die Nationen treibt und die Voͤlker, der thut am beſten, wenn er nicht hinter ſich ſchaut. Aber,"