Teil eines Werkes 
11. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 2. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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28 von ſeiner Hochachtung vor ſeinem gottesfuͤrchtigen Verwandten Desborough, von der unendlichen Wich⸗ tigkeit des Schloſſes und des Parks von Woodſtock. Von dem Beſchluſſe des Parlaments ſie einzuzie⸗ hen und den Ertrag dem Staatsſchatze zuzuwenden, von ſeiner tiefen Verehrung vor dem Parlamente, von ſeinem nicht minder theilnehmenden Gefuͤhl an dem Unrecht, das der Armee dabei geſchehen waͤre, daß er von Herzen geneigt ſey, alles wieder auf einen friedlichen und freundſchaftlichen Fuß zu brin⸗ gen, ſelbſt wenn er ſeine Stelle, ja wenn er ſogar ſein Leben dabei verlieren müͤßte, wenn er es nur mit Sicherheit fuͤr die armen Soldaten thun koͤnnte, die ihn wie einen Vater verehrten, und ihm kindlichen Gehorſam und kindliche Zuneigung zeigten.

Hier machte er abermals eine Pauſe; aber Wil⸗ dracke war immer noch ſo ungewiß, wie zuvor, ob er dem Oberſten Everard die erbetene Vollmacht gewaͤhren wollte, Woodſtock gegen die Parlaments⸗Commiſſaͤre zu vertheidigen oder nicht. In ſeinem Herzen hegte er die Hoffnung, daß die himmliſche Gerechtigkeit oder Ge⸗ wiſſensbiſſe den Verſtand des Koͤnigsmoͤrders umnebeln wuͤrde. Aber trotz aller Muͤhe konnte er nichts bemer⸗ ken, als den Scharfblick des feſten, ernſten Auges, das, waͤhrend die Zunge in breiten, weitſchweifigen Reden überſtroͤmte, ſogleich die Wirkungen zu belauſchen ſchien, welche ſeine Eloquenz auf den Zuhoͤrer hervorbrachte. Nun wahrhaftig, dachte der Cavalier in ſeinem