Teil eines Werkes 
11. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 2. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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Schlachtfelde zu treffen wuͤnſchte, um ihn mit einem Pi⸗ ſtolenſchuß zu begrüßen. Aber ſein Haß war mit einer guten Doſis Furcht vermiſcht. Der Sieg, der von ſei⸗ nem Feldherrnſtabe unzertrennlich ſchien, hatte dem merkwuͤrdigen Manne, dem ſich Wildrake nahete, jenen Einfluß auf die Gemuͤther ſeiner Feinde verſchafft, wel⸗ chen das wankelloſe Gluͤck hervorbringt. Sie haßten ihn, aber ſie fuͤrchteten ihn noch weit mehr. Ueberdieß plagte Wildrake ſeine unruhige Neugierde, eine na⸗ turliche Folge ſeiner Geſchäftsloſigkeit, ſo daß ihn al⸗ les Merkwuͤrdige und Bemerkenswerthe unwiderſtehlich anzog. 3

Ich freue mich doch, den alten Schurken zu ſe⸗ hen, ſagte er,waͤre es auch nur um des Vergnü⸗ gens willen, daß ich ſagen kann, ich habe ihn geſe⸗ hen.

Zur Nachmittagszeit erreichte er Windſor, wider⸗ ſtand aber der Verſuchung, ſein Quartier in einem von jenen alten Schlupfwinkeln aufzuſchlagen, die er in den beſſeren Tagen jener ſchoͤnen Stadt haͤufig beſuchte.

Er ging in das erſte Wirthshaus, vor welchem aber das alte Schild:Gaſthaus zum Hoſenband, laͤngſt verſchwunden war. Auch auf den Wirth hatte der Geiſt der Zeit ſich erſtreckt, er war jetzt nuͤchterner, ſchuͤttelte bedenklich den Kopf, wenn er von dem Par⸗ lamente ſprach, muͤnſchte England einen gluͤcklichen Ausweg aus ſeinem Ungluͤck, und verkuͤndete das Lob Sr. Excellenz des Lord Generals. Auch ſein Wein war⸗