Teil eines Werkes 
11. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 2. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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I1 Ohne Zweifel, ſo wie der Fiſcher die Forelle

gerne ſieht, die an ſeiner Angel haͤngt.

Er wird Dir wahrſcheinlich Briefe an mich mit⸗ geben, die mir Vollmacht ertheilen, den Maaßregeln der Sequeſtratoren Einhalt zu thun; vielleicht gibt er auch dem armen alten Ritter Henry Lee die Erlaub⸗ niß, ſein Leben unter ſeiner vielgeliebten Eiche zu be⸗ ſchließen. Dahin ging meine Bitte, und ich glaube die Freundſchaft meines Vaters und meine eigene, koͤnnen dieſe Aufmerkſamkeit wohl von ihm verlangen, beſonders bei dem jetzigen Stand der Dinge, verſteh'ſt Du mich?

Vollkommen, ſagte der Ritter,ganz genau. Doch moͤchte ich dem alten raͤuberiſchen Koͤnigsmoͤrder lieber einen Strick umlegen, als Geſchaͤfte mit ihm verhandeln. Aber, wie geſagt, ich will mich von Dir leiten laſſen, Markham, gewiß, es iſt mein Wille.

Nun, ſo ſey denn vorſichtig, ſagte Everard, gib wohl Acht auf alles, was er ſagt und thut, aber ganz beſonders auf das, was er thut. Freund Oliver iſt einer von den Menſchen, die man aus ihren Handlungen beſſer, als aus ihren Worten kennen lernt. Aber warte doch, Du waͤreſt ja wahrhaftig bald fortgeritten, ohne einen Pfenning in der Taſche zu haben.

Du haſt recht, Mark, ſagte Wildrake;mein letzter Roſenobel ging mir in der verwichenen Nacht mit euren Reitersknechten drauf.