als er bemerkte, daß Wildrake ſein und Tomkinens Glas füllte,„trinkt noch eins zum Abſchied, undz geht eurer Wege.“
„Wollten Sie nicht ſo gütig ſeyn„“ ſagte Wild⸗ rake,„erſt zu hören, wie dieſer ehrenwerthe Gentlemen heute Nacht den Teufel durch jenes Fenſter blicken ſah, und wie er glaubt, daß er dem unterthänigen Scla⸗ ven und dem armſeligen Schreiber Ew. Gnaden entſetz⸗ lich äͤhnlich ſehe? Wollten Sie nur das anhören, Herr, und ein Glas von dieſem ſehr empfehlenswerthen Brannt⸗ wein koſten?“„Ich trinke keinen, Herr,“ ſagte Oberſt Everard ernſt,„und muß Euch ſagen, daß Ihr ſchon
ein Glas zu viel getrunken habt.— Mr. Tomkins, ich
wünſche Ihnen gute Nacht.“
„Ein Wort zu ſeiner Zeit beim Abſchiede,“ ſagte Tomkins, als er von ſeinem großen ledernen Armſtuhl aufſtand, huſtete und ſich räuſperte, als wollte er eine Ermahnung vorbereiten,„um Verzeihung Herr,“ fiel Mariham Everard ernſt ein, Sie ſind jetzt Ihrer ſelbſt nicht mächtig genug, um andere Leute zur Andacht zu erheben.“
„Wehe denen, die da verwerfen,— ſagte der Se⸗ eretär der Commiſſion, indem er das Zimmer verließ⸗ das Ende des Satzes ging durch das Knarren der Thüre berloren⸗ oder ward aus Furcht zu beleidigen, unter⸗
rütkt. „Und nun, Du Narr Wildrake, geh' in dein Bett— da iſt es,“— indem er auf das Gemach des Ritters zeigte. 4
„So, haſt Du das Zimmer des Fräuleins für Dich aufgehoben? ich ſah wie Du den Schlüſſel in die Taſche ſteekte t.“⸗
„Ich will nicht— ich kann nicht in jenem Zimmer
ſchlafen— ich kann eigentlich gar nicht ſchlafen— ich
will in dieſem Lehnſeſſel wachen. Ich habe Holz hieher legen laſſen, um nachſchüren zu können.— Aber jetzt iſt,s gut, geh' nur in dein Bett und ſchlafe Deinen Rauſch
8. 74 „Ranſch, ich lache Dir ins Geſicht—
Du biſt ein
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