Teil eines Werkes 
10. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 1. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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Nein bei Gott, das überſteigt allen Wahnſinn, ſagte Everard, indem er ſichtheftig umwandte.Ganz und gar nicht, erwiederte Wildrake,es iſt nur eine kleine Herzenserleichterung, gerade wie jemand, der eben eine recht lange Rede beginnen will. Ich muß jetzt eine Stunde ernſt ſeyn, und da hab' ich mir einſt⸗ weilen die Kriegsgedanken aus dem Kopf geſchlagen.

Als er ſprach, hörte man Schritte in der Halle, und das Nebenpförtchen des großen Thors ward halb geöffnet, aber auf einen unvorhergeſehenen Fall erſt mit einer Kette geſperrt. Das Geſicht Tomkins und Jo⸗ colins war durch die Spalte ſichtbar, und ihre Geſtalt von der Lampe erhellt, welche der Letztere trug. Tom⸗ kins frug, was ſie wollten.

Ich verlange augenblicklichen Einlaß, ſagte Everard,Joliffe Du kennſt mich doch?

Ja Herr, erwiederte Jocolin,und wollte Euch

von Herzen gern einlaſſen; aber Ihr ſeht, daß ich

die Schlüſſel nicht in Verwahrung habe. Hier iſt der Herr, deſſen Befehle ich gehorchen muß. Es thut mir wehe genug, daß es ſo weit gekommen iſt.

Und wenn der Herr, den ich für Mr. Desbo⸗ rough Diener halte

Sx. Geſtrengen unwürdiger Secretär, wenn Sie es erlauben, fiel Tomkins ein, während Wildrake dem Everard in's Ohr flüſterte:jetzt will ich nicht länger mehr Secretär ſeyn. Mark, Du haſt Recht gehabt Schreiber muß wohl eine ehrenvollere Be⸗ nennung ſeyn.

Und wenn Ihr der Secretär des Desbourough ſeyd, ſagte Everard, indem er ſich an den Inde⸗ pendenten wendete,ſo muß Euch wahrſcheinlich mein Stand bekannt genug ſeyn, um nicht zu zogern, mir und meinem Diener ein Nachtquartier im Jägerhaus zu gewähren.

Gewiß nicht, ſagte der Independent, nämlich, wenn Ew. Gnaden es nicht für beſſer finden, in das Wirthshaus in der Stadt einzukehren, das man höchſt