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bitt'rem Spott und Hohn von der Ehre Ihrer eignen Tochter ſprechen koͤnnen?— Erhebe dein Aug', ſchoͤne Alexis, und ſage Deinem Vater, daß er in ſeinem ſchwaͤr⸗ meriſchen Eifergeiſt von dem Wege der Natur abge⸗ wichen iſt. Sie moͤgen es wiſſen, Sir Henry, daß wenn ich gleich die Hand Ihrer Tochter einem jeden Segen vorziehen wuͤrde, mit dem der Himmel mich be⸗ gnadigen wollte, ſo wuͤrde ich ſie doch nicht annehmen— mein Gewiſſen wuͤrde es nicht zugeben— wenn ich wuͤßte, daß es ſie ihren Pflichten gegen Sie entzoͤge.“
„Sie ſind ja gar zu gewiſſenhaft, junger Mann; — laſſen Sie ſich Ihren Zweifel von irgend einem ke⸗ tzeriſchen Rabbi loͤſen, und er, der alles mitnimmt, was in ſein Netz koͤmmt, wird Sie belehren, daß es eine Sunde gegen das Geſchick iſt, eine freiwillig dar⸗ gebotene Gabe zuruͤckzuweiſen.“
„Ja, wenn ſie freiwillig dargebracht, und guͤtig angeboten wird, aber nicht, wenn das Anerbieten mit Spott und Hohn geſchieht. Lebe wohl Aleris— wenn etwas den Wunſch in mir rege machen koͤnnte, das Anerbieten Deines Vaters anzunehmen, der Dich in einer Aufwallung eines unwuͤrdigen Verdachts von ſich ſtoßen wollte, ſo iſt das der Gruͤnd, daß Sir Henry Lee, indem er ſolche Grundſaͤtze hegt, auf eine hoͤchſt tyranniſche Weiſe das Geſchoͤpf unterdruͤckt, das von gllen Andern, am meiſten von ſeiner Guͤte abhaͤngt— das, von allen Andern, am meiſten ſeine Strenge fuͤhlt, und daß er von allen Andern am meiſten lie⸗ ben und hochachten ſollte.“
„Furchten Sie nichts fuͤr mich, Mr. Everard⸗“ rief Aleris aus, die aus Furcht vor dem, was noch daraus entſtehen konnte, wo der Buͤrgerkrieg Ver⸗ wandte und Mithuͤrger gegen einander in den entge⸗ gengeſetzten Reihen kaͤmpfen ſah, ihre Schuͤchternheit beſeitigte.—„Ach gehe, ich beſchwoͤre Dich, gehe fort! Nichts ſteht dem freundſchaftlichen Verhaͤltniſſe zwi⸗ ſchen meinem Vater und mir im Wege, als dieſe


