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zehrt,— der Strumpf wurde ausgezogen— und um das Strumpfband der Braut ſtritt man ſich in Gegenwart des gluͤcklichen Paares, aus dem Hymen ein Fleiſch gemacht hatte. Die Schriftſteller jener Zeit waren lobenswuͤrdig genau in Befolgung ihrer Sitten. Sie erſparten auch kein Erroͤthen der Braut, keinen gierigen Blick des Braͤu⸗ tigams, keinen Diamant in ihrem H zar, keinen Knopf an ſeinem Wammſe; bisüſte ſiene gebracht hatten. Allein wi dieß zu der be⸗ ſcheidenen Verſchwiegenheit, n Braͤute— ſuͤße verſchaͤmte Din ich dem Pompe und Prunke, der Bewit und Schmei⸗ chelei entziehen, und gleich dem edle ſtone „in einem Gaſthauſe ihre Zuflucht ſuchen.“ Dieſen wuͤrde ohne allem Zweifel eine unnſtaͤndlichere Auseinanderſetzung der Oeſſentlichkeit, womit eine Hoch⸗ zeit im funfzehnten Jahrhundert gefeiert wurde, hoͤchſt empoͤrend vorgekommen ſeyn. Iſabelle von Croye wuͤrde, ihrer Anſicht nach, wohl noch tief unter einer Viehmagd ſtehen, denn auch dieſe moͤchte leicht, und ſollte es in der Kirche ſelbſt ſeyn, die Hand ihres Schuhmachergeſellen ausſchlagen, wenn er es ſich einfallen ließe, ihr den Vor⸗ ſchlag zu thun:„faire des noces!“— wie es in Paris heißt,— ſtatt auf der Stelle mit der ordinairen Poſt ab⸗ zufahren, um den Honigmonat incognito zu Deptford oder Greenwich zuzubringen. Ich erwaͤbne daher auch nichts weiter von der Sache, ſondern ſtehle mich weg von dieſer Hochzeit, wie Arioſt von der der Angelika, Jedem uͤberlaſſend, ſich die Umſtaͤnde ſelbſt nach Gefallen und Geſchmack auszumalen.


