Ich hatte dieſe Blitter hon in die Druckerei geſandt, nachdem ich, wie ich glaubte, mit einer Moral geſchloſſen, treſſlich berechnet zur Ermunterung aller ſchoͤnlockigen, blauaͤugigen, lang gewachſenen Emigranten aus meinem Vaterlande, welche vielleicht geneigt ſeyn moͤchten, in ſtuͤrmiſchen Zeiten das ehrenvolle Gewerbe der Gluͤcksritter
wieder in Aufgahmenzu bringen. Allein ein freundlicher
Warner, einer d
der ſich auf
velche dem Zucherſatze gleichen, einer Theetaſſe zu finden pflegt, inwendung gemacht und behauptet, ich muͤßte nu einen ganz genauen und umſtaͤndli⸗ chen Bericht von der Hochzeit des jungen Erben von Glen⸗Hot akin und der liebenswuͤrdigen flamaͤndi⸗ ſchen Graͤfinn, und erzaͤhlen, was fuͤr Turniere bei einer ſo intereſſanten Gelegenheit waͤren gehalten, und wie viel Lanzen dabei gebrochen worden; auch haͤtte ich dem wiß⸗ begierigen Leſer die Zahl der derben Knaben, welche die Tapferkeit Quentins geerbt haͤtten, und der ſchoͤnen Maͤd⸗
ſcchen, in denen ſich die Reize Iſabellens von Croye er⸗
neuert, nicht vorenthalten ſollen. Ich antwortete ihm aber mit umgehender Poſt, daß ſich die Zeiten ſehr geän⸗ dert haͤtten und oͤſſentliche Hochzeiten ganz aus der Mode
gekommen waͤren. In Zeiten, deren ich mich ſelbſt noch
erinnern kann, wurden nicht nur die„funfzehnten Freun⸗ de“ des gluͤcklichen Paares als Zeugen der Verbindung eingeladen, ſondern der Brautgeſang fuhr fort, wie in dem„alten Seemanne,“ ihnen den Kopf zu betaͤuben, bis ſie der Morgen beſchien. Das Sackposset(eine Art ſchottiſcher Milchſpeiſe) wurde in der Brautkammer ver⸗
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