Teil eines Werkes 
12. Band, Quentin Durward : 3. Theil (1824)
Entstehung
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fand, ſich dem Koͤnig Ludwig, an deſſen Vertraulichkeit er gewohnt war, hinlaͤnglich verſtaͤndlich zu machen, ſahe ſich doch nicht im Stande, ſeinen Entſchluß vor einer ſo glaͤn⸗ zenden Verſammlung auszuſprechen, als die war, vor welcher er jetzt ſtand; und nachdem er ſeine Schulter ge⸗ gen die Fuͤrſten gewandt und mit einem wunderlichen La⸗ chen den Eingang gemacht hatte, wobei er furchtbare Ge⸗ ſichter ſchnitt, war er bloß im Stande die Worte heryor zu bringen:Saunders Souplejaw weiter ging es nicht. ö

Mit Erlaubniß Eurer Majeſtaͤt und Eurer Gnaden, i Lanfezin ich fuͤr meinen Landsmann und Kameraden das t fuͤhren. Ihr muͤßt wiſſen, daß ihm durch einen Seher ſeines Vaterlandes prophezeihet worden iſt, daß das Gluͤckh ſeines Hauſes durch Heirath gemacht werden wuͤrde; da er aber ziemlich ſo beſchaſſen iſt, wie ich, und das Weinhaus mehr liebt, als einer Dame Som⸗ mercloſet, und im Allgemeinen ſo wunderliche Eigenhei⸗ ten und Neigungen beſitzt, welche ihm die Hoheit in ſei⸗ ner eigenen Perſon nur zur Laſt machen muͤßten, ſo hat er ſich meinem guten Rathe gefuͤgt und die Anſpruͤche, welche er durch Erlegung des Wilhelm von der Mark ſich erworben, dem abgetreten, durch den der wilde Eber eigent⸗ lich zum Falle gebracht worden iſt, und das iſt denn ſein Neſſe muͤtterlicher Seite.

Ich kann den guten Dienſten und dor Klugheit des Juͤnglings das Wort reden; ſagte Koͤnig Ludwig, außer ſich vor Freude, daß ein ſo ſchoͤner Preis Jemandem zu Theil geworden war, uͤber den er) einigen Einfluß beſaß.

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