Quentin Durward. Dritter Theil.
Erſtes Kapitel.
Die Gefangengebung.
„Befreiung oder nicht;— Eure Gefangne Bin ich, Herr Ritter,— behandelt edel mich, bedenkt, das Kriegsgluͤck *Kann einſt auch Euch in meine Lage bringen.“
Ungeuannter.
Kaum fuͤnf Minuten waͤhrte das Scharmuͤtzel zwiſchen den ſchwarzen Reitern und den burgundiſchen Kriegern, ſo ſchnell wurden die erſteren durch die Ueberlegenheit der letzteren an Ruͤſtung, Pferden und aͤchtem Kriegermuth uͤbertroſſen. In weniger als dem erwaͤhnten Zeitraume kehrte Graf Erevecoeur, ſein blutiges Schwerdt an ſeines Pferdes Maͤhne abtrocknend, bevor er es in die Scheide ſteckte, an den Saum des Waldes zuruͤck, wo Iſabelle Zu⸗ ſchauerinn des Kampfes geblieben war. Ein Theil ſeiner Leute folgte ihm, waͤhrend der andere den fliehenden Feind eine Strecke weit auf der Landſtraße verfolgte.—
„Es iſt eine Schande,“ ſprach der Graf,„daß Rilter S.
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