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ſich daran in die Höhe; jetzt war er ſo nahe, daß William deutlich das mit dem Zucken und Fliegen ſeiner Bruſt ver⸗ bundene Geräuſch des kurzen, gierigen Athemſchöpfens ver⸗ nahm. Ein warmer Dampf ſtieg aus dem geöffneten Ra⸗ chen auf und verflog wie eine leichte Wolke. Verſichtig bog William einen Zweig zurück, damit er frei zu einem Hiebe ausholen könne; ſein Taſchenmeſſer, deſſen er ſich als äußerſte Hülfswaffe wie eines Dolches zu bedienen dachte, hatte er ſchon zuvor mit der Spitze in die Rinde des Baumes eingeſteckt, um den Gebrauch beider Hände bul⸗ frei zu haben. Jetzt war der Jagugr) ſo nahe, daß er ihn fuſor erreichen konnte. Aus aller Kraft holte er mit dem keu⸗ 12. 9Lenartigen Stock aus und ſchlug das Thier grade über den r Schäͤdel. Er traf es mit voller Gewalt, kräftiger und ſicherer, als er es irgend gehofft hätte. Es war ein Schlag, der einen Stier hätte betäuben können, denn das
Waun maᷓ lige Gebot der äußerſten Nothwendigkeit erſetzte an Wil⸗ veen Kräften, was ihnen durch die Anſtrengungen und die wiederholten Zuſtände der Angſt geraubt war. Der WTiger zuckte zurück und krümmte ſich mit dem gelenkigen Körper ſeitwärts um den Baum herumz; doch wich er kei⸗ nen Zoll breit abwärts und verrieth ſeinen Schmerz nur durch ein dumpfes ſchauriges Aufheulen. William holte zu einem zweiten, ſchmetternden Schlage aus, doch ſein ge⸗ wandter Gegner war ſchon durch eine geſchickte Biegung ausgewichen und ſaß an der entgegengeſetzten Seite des Baumes, wo er ihn nicht erreichen konnte, ohne erſt ſelbſt eine andere Stellung einzunehmen. Dieſe Zeit hatte das liſtige, beutehungrige Thier benutzt, ſich einen vortheilhaf⸗ teren Angriffspunkt auszuſuchen. Es hatte ſeine dampfende Schnauze unter einen Aſt geſchmiegt, ſo daß William es nicht auf den Kopf treffen konnte, und reckte eine Tatze


