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zen Winter über ſo elend ergehen müſſe, bis die Com⸗ munication mit dem Feſtlande wieder offen wäre. Daher beſchloſſen wir Alles zu wagen, uns eines der beſſern Schiffe auf der Inſel zu bemächtigen und dann in Got⸗ tes Namen wieder auf die offene See hinaus zu ſteuern. Zu dieſem verzweifelten Entſchluß bereiteten wir uns drei Tage vor, indem wir ſo viel Lebensmittel als möglich zuſammenraubten. Dann gingen wir in der Nacht an den Strand, nahmen das beſte Schiff, richteten uns ein und wollten fort. Doch wir wurden von dem Eigen⸗ thümer entdeckt, der aus ſeiner Hütte herablief und nun ein furchtbares Lärmen und Schreien anfing. Es blieb uns kein Mittel übrig, wir mußten ihn packen und, damit er nicht die ganze Inſel gegen uns in Aufruhr brächte, mitnehmen. Jetzt ſchrie und jammerte er und meinte, es ſei ein raſendes Unternehmen, in ſolchen Fahr⸗ zeugen auf die offene See gehen zu wollen und nach Antwerpen zu fahren; es würde uns eben ſo gehen wie zuvor. Allein wir waren entſchloſſen; unſre Verzweif⸗ lung hatte den höchſten Grad erreicht und ſo ſteuerten wir denn, trotz des erlebten Elendes und Schreckens, auf's neue, ohne Compaß, aber bei hellem, Dauer verſprechendem Wetter wieder in die See hinaus. Die Fahrt war gewagter als die erſte, aber wir hatten Glück. Bald erreichten wir das offene Meer und, durch Weimann's Schiffer⸗Erfahrung geleitet, auch die Mün⸗ dung der Schelde, ſo daß wir endlich wohlbehalten in Antwerpen ankamen. Es war Nacht. Beim Fort Lillo legten wir an. Ich ſtieg eine kleine Treppe gegen den Wall hinan, wo eben die Schildwacht ſtand, die uns ihr„Zurück!“ entgegenrief, weil Niemand dort anle⸗


