Teil eines Werkes 
17. Band = Neue Folge, 5. Band, Erzählungen : 3. Theil (1847)
Entstehung
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Stimme ihren froͤhlichen Geſang; ſie hielten inne. Da rief Louiſon:Jacques, Jacques! Was haſt Du gethan! Er⸗ barme Dich meiner, mich hungert und friert! Die Schü⸗ ler wandten ſich um, doch Jacques rief grinſend:Laßt ſie; Das iſt die Tochter des Spions, ſeht, wie der Teufel ihr Geſicht gezeichnet hat! Damit wandte er ſich ab. Die Knaben, in unwiſſender Rohheit, machten Schneebälle und warfen höhnend nach Louiſon damit. Sie wollte ſich aufraffen und flüchten, doch ihre erſtarrten, erſchöpften Glieder verſagten ihr den Dienſt und ſie ſank wieder in den Schnee zurück. Der Zug ging vorüber.Ach, ſeufzte Louiſon matt, als ſie allein war,alſo das iſt der Segen der Wohlthat! Wo ſoll denn der Gute ſeinen Lohn bekommen!Dort oben, arme Chipi, ſprach eine Stimme neben ihr und eine Hand deutete gen Himmel. Es war die Gytana, die eben des Weges kam. Sie beugte ſich nieder, um der Ar⸗ men zu helfen; doch es war zu ſpät. Matt öffnete ſie nur noch einmal die Augen, blickte nach dem Himmel, auf den die Zigeunerin zeigte, ſeufzte und verſchied.Arme Chipi, wiederholte die Zigeunerin und betrachtete ſie geruhrt. Aber ich wußte ja voraus, wie es kommen mußte.

Erroya has egac Beguiac dedezac!