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ques' trotzige Antwort, indem er ſich losriß;„entweder thut, was ich verlange, oder ich ſorge für mich, wie ich Euch geſagt habe. Wer weiß, wie viel Euch die Schurken, die
Armagnacs, die mir mein Erbtheil genommen und mei⸗
nen Vater gehangen haben, dafür bezahlen, daß Ihr ihr Spion ſeid!“.
„O hätten ſie Dich mitgehangen, Du Drachenbrut!“ rief Ratinel, der ſich vor Zorn nicht mehr kannte; und zu⸗ gleich ergriff er in der Wuth die Feuerzange, die auf dem Kamin lag, packte Jacques im Genick, ſchleuderte ihn mit überlegener Kraft zu Boden und ſchwang das glühende Ei⸗ ſen über dem Haupt des Undankbaren. Und jetzt hätte er ihm den verdienten Lohn gegeben, als plötzlich Louiſon, die den Lärmen der Streitenden gehört hatte, dazwiſchenſprang und ihrem Vater in den Arm fiel und ſich weinend und flehend ſo feſt daran hing, daß Jacques Zeit gewann, auf⸗ zuſpringen und ſich bleich und bebend in eine Ecke des Ge⸗ machs zu drücken.
Ratinel ließ ermattet die Hand ſinken. Er warf die Zange wieder in den Kamin und ſprach ſeufzend, indem er ſeine Tochter ans Herz drückte:„Und Du retteſt ihm noch das Leben, mein armes Kind! Sieh zu, was Dir für Unheil daraus erwachſen wird. Er iſt ein Ungeheuer, ein Baſilisk! Ja, ja, das Sprichwort hat Recht: Brüte ein Hahnenei aus, ſo wird eine Schlange herauskriechen! Weißt Du, was er thun will? Brandſchatzen will er mich wie einen Gefangenen! Mich überliefern, mich den Engländern verrathen!“
„O das wird er nicht thun, nimmermehr, mein Vater!“ ſprach Louiſon weinend und begütigend.
Jacques ſtand in der Ecke und die Knie ſchlotterten ihm vor Angſt; er wagte ſich nicht hervor, um aus der Stube zu
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